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Vastint und Hines erwerben Glasmacherviertel in Düsseldorf-Gerresheim zur Entwicklung eines Wohnquartiers

Vastint und Hines haben im Rahmen eines Joint Ventures das Glasmacherviertel in Düsseldorf-Gerresheim erworben, um es zu einem vorrangig durch Wohnen geprägten Stadtquartier zu entwickeln.

KI-generiertVastint und Hines erwerben Glasmacherviertel in Düsseldorf-Gerresheim zur Entwicklung eines Wohnquartiers – KI-generiertes Symbolbild
Vastint und Hines erwerben Glasmacherviertel in Düsseldorf-Gerresheim zur Entwicklung eines Wohnquartiers. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Immobilie, Person oder Situation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act). Mehr zur KI-Transparenz.

Die Immobilienunternehmen Vastint und Hines haben sich in einem Joint Venture zusammengeschlossen und das rund 193.000 Quadratmeter große Glasmacherviertel in Düsseldorf-Gerresheim erworben. Ziel der Kooperation ist die Entwicklung eines neuen Stadtquartiers, das primär Wohnnutzungen vorsieht. Nach aktuellen Planungen sollen hier circa 1.600 bis 1.800 Wohneinheiten entstehen. Ergänzend dazu sind Angebote für die Nahversorgung, Gastronomie und die soziale Infrastruktur geplant. Mit diesem Erwerb betonen beide Akteure ihr langfristiges Vertrauen in den europäischen Wohnimmobilienmarkt.

Das Glasmacherviertel zählt zu den bedeutendsten Entwicklungsflächen in Düsseldorf. Bis zum Jahr 2005 wurde das Areal industriell von der Gerresheimer Glashütte genutzt. Nach der Werksschließung wurden große Teile der industriellen Anlagen rückgebaut. Seitdem befindet sich ein signifikanter Teil der Fläche in einem brachliegenden Zustand. Vastint und Hines streben an, das Areal gemeinsam zu revitalisieren und in ein lebendiges Wohnquartier mit langfristiger Perspektive zu transformieren. Das zugrunde liegende Planungskonzept sieht eine Bruttogeschossfläche von etwa 210.000 Quadratmetern vor. Mindestens 80 Prozent dieser Fläche sind für Wohnzwecke vorgesehen, ergänzt durch Bereiche für Gewerbe und soziale Infrastruktur. Die Initiative zielt darauf ab, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen und das bestehende städtebauliche Umfeld in Düsseldorf-Gerresheim kohärent zu ergänzen.

Strategische Ausrichtung und Entwicklungsperspektiven

Claudia Lewin, Managing Director bei Vastint Germany, äußerte, das Glasmacherviertel entspreche der Art von Stadtentwicklungsprojekt, die Vastint langfristig verfolge. Sie verwies auf Referenzprojekte wie Sugar House Island in London, Aire Park in Leeds und Riverview in Danzig, die Vastints Vorgehensweise bei der Umwandlung ehemaliger Industrieflächen in nachhaltige, lebendige Quartiere demonstrieren. Man freue sich darauf, gemeinsam mit Hines dringend benötigten Wohnraum zu realisieren und einen Standort zu gestalten, der gut angebunden sei, vielfältige Nutzungen integriere und zu einem integralen Bestandteil von Gerresheim werde. Frau Lewin betonte Vastints langfristige Denkweise und das Bestreben, bei jeder Entscheidung auf Qualität zu achten. Dies gelte für die Wohnungen, die öffentlichen Räume sowie den Umgang mit dem industriellen Erbe des Standorts, um den Bewohnern und dem Umfeld einen dauerhaften Mehrwert zu bieten.

Die Planungen für das Glasmacherviertel haben eine längere Historie. Bereits nach der Schließung der Glashütte im Jahr 2005 wurden erste Überlegungen zur Wohnnutzung des Areals angestellt. Die städtebaulichen Konzepte wurden im Verlauf mehrfach überarbeitet. Die aktuelle Planung fokussiert neben dem Wohnungsbau auch auf öffentliche Grünflächen und die soziale Infrastruktur. Drei historische Gebäude auf dem ehemaligen Industriegelände sollen erhalten bleiben.

Bedeutung für den Wohnimmobilienmarkt

Benjamin Biehl, Senior Managing Director bei Hines, erklärte, mit dem Glasmacherviertel eine seit vielen Jahren brachliegende Fläche in ein neues Wohnquartier mit rund 1.700 Wohnungen entwickeln zu wollen. Er begründete das Engagement im Wohnimmobiliensegment mit den langfristig positiven Fundamentaldaten und dem anhaltenden Wohnungsmangel in vielen europäischen Metropolen. Projekte wie das Glasmacherviertel ermöglichten es, auf dieser Basis dringend benötigten Wohnraum in größerem Maßstab zu schaffen. Herr Biehl hob hervor, das Projekt biete die Möglichkeit, gemeinsam mit Vastint und der Stadt Düsseldorf ein lange ungenutztes Industrieareal zu einem nachhaltigen Quartier zu entwickeln, wodurch zusätzlicher Wohnraum geschaffen und ein dauerhafter Beitrag zur Entwicklung des Stadtteils geleistet werde. Die Umsetzung des Quartiers ist in mehreren Bauabschnitten vorgesehen, wobei die konkrete Ausgestaltung im Rahmen des laufenden Planungs- und Genehmigungsverfahrens definiert wird.

Bei der Transaktion wurde Vastint käuferseitig von BNP Paribas Real Estate beraten, die steuerliche Beratung erfolgte durch PricewaterhouseCoopers und die rechtliche Beratung durch Greenberg Traurig. Hines wurde auf Käuferseite von JLL begleitet, steuerlich von Ernst & Young sowie rechtlich von POELLATH und Friedrich Graf von Westphalen & Partner.

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