Das Handelsunternehmen Kaufland hat seinen ersten Standort in Gelsenkirchen eröffnet und führt damit eine vormals ungenutzte Handelsimmobilie einer neuen Nutzung zu. Durch die Inbetriebnahme des Marktes entstehen am Standort sowie im regionalen Umfeld mehr als 150 Arbeitsplätze. Der Einzelhändler stellt vor Ort eine Verkaufsfläche von rund 6.000 Quadratmetern bereit, auf der ein Sortiment von über 36.000 Artikeln geführt wird.
Die Angebotsstruktur umfasst neben klassischen Markenartikeln und Eigenmarken auch Bio-, Fairtrade- sowie spezielle Ernährungsprodukte. Ein gesonderter Schwerpunkt liegt auf der Nahversorgung mit regionalen Erzeugnissen: Rund 400 Artikel stammen von Lieferanten aus einem Radius von maximal 30 Kilometern. Ergänzt wird die Verkaufsfläche durch ausgedehnte Frischebereiche, Bedientheken für Fleisch, Wurst, Käse und Antipasti sowie eine eigene Bäckerei, die täglich mehr als 100 Backwaren frisch herstellt.
Flächensynergien und komplementärer Mietermix
Das Areal wurde als multifunktionales Nahversorgungszentrum konzipiert. Unmittelbar auf der Hauptverkaufsfläche ist ein Gastronomiemodul von Sushi Circle integriert. Auf separaten Mietflächen im Gebäude haben sich weitere Facheinzelhändler und Dienstleister angesiedelt. Hierzu zählen die Bäckerei Zipper, das Gastronomiekonzept ChopStx, ein Tabak-, Lotto- und Zeitschriftengeschäft, die Textilkette Ernsting´s family, der Einrichtungsanbieter JYSK sowie eine Paketstation des Anbieters myflexbox. Filialleiter Gökhan Kuruel betonte in diesem Zusammenhang, dass die Bündelung verschiedener Angebote den Standort für die Bevölkerung wieder nachhaltig belebe.
Für den Individualverkehr stehen auf dem Grundstück mehr als 400 ebenerdige Pkw-Stellplätze zur Verfügung. Ergänzend wurde eine Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit zwei Ladepunkten installiert. Die Filiale bedient Kunden von Montag bis Samstag jeweils zwischen 7 und 22 Uhr.
Kassentechnologie und energetische Gebäudeführung
Beim Betrieb der Handelsfläche setzt das Unternehmen auf eine Kombination aus klassischen und digitalisierten Prozessen. Neben sieben herkömmlichen Kassen stehen zehn Selbstbedienungskassen bereit. Diese bilden das Fundament für das mobile System K-Scan, bei dem Kunden mittels Handscanner oder Smartphone ihre Waren bereits während des Einkaufs erfassen und den Bezahlvorgang kontaktarm abschließen können.
Die architektonische Gestaltung der Innenräume wird von hellem Holz, zeitgemäßen Farbtönen und einem darauf abgestimmten Beleuchtungskonzept bestimmt. Zudem wurde moderne Gebäudetechnik verbaut: Sämtliche Kühlschränke und Tiefkühltruhen sind zur Vermeidung von Kälteverlusten mit Türen oder Glasschiebedeckeln versehen. Die von den Kühlaggregaten abgegebene Abwärme wird nicht ungenutzt abgeführt, sondern direkt in das zentrale Lüftungssystem eingespeist, um die Verkaufsfläche energieeffizient zu beheizen und zu klimatisieren.














