Nuveen Real Estate hat ein Portfolio aus 13 Einzelhandelsimmobilien in den US-Bundesstaaten Kalifornien, Colorado und Washington für 445,5 Millionen Dollar erworben. Die Akquisition gilt als eine der größten Transaktionen im Segment lebensmittelgeankerter Einkaufszentren im Westen der Vereinigten Staaten in den letzten Jahren.
Hohe Vermietungsquote und etablierte Mieternamen
Das Portfolio umfasst insgesamt rund 1,89 Millionen Quadratfuß an offenen Fachmarktflächen. Zum Zeitpunkt des Verkaufs waren die Flächen zu 93,5 Prozent vermietet. Der vereinbarte Kaufpreis entspricht einer Bewertung von etwa 236 Dollar pro Quadratfuß. Nuveen wurde bei dem Ankauf durch das Beratungsunternehmen JLL vertreten.
Sechs der Liegenschaften befinden sich in Kalifornien: die Santa Susana Plaza in Simi Valley, das Marin Gateway in Sausalito, der Marketplace at Birdcage in Citrus Heights, die Santa Rita Plaza in Salinas, die TJ Maxx Plaza in Roseville sowie der Tracy Pavilion in Tracy. Vier weitere Einkaufszentren liegen in Colorado in den Städten Littleton, Aurora und Englewood. Die drei Liegenschaften im Bundesstaat Washington verteilen sich auf die Standorte Port Orchard, Lake Stevens und Des Moines.
- —Lebensmittelanker: Safeway, Walmart Neighborhood Market, Sprouts, FoodMaxx und Grocery Outlet
- —Nationale Filialisten: Target, TJ Maxx, Marshalls, Ross und Best Buy
- —Finanzierungspartner: U.S. Bank für 11 der 13 Liegenschaften
Solide Finanzierungsstruktur und starke Fundamentaldaten
Für elf der dreizehn Immobilien stellte die U.S. Bank eine Fremdkapitalfinanzierung über 239 Millionen Dollar bereit. Damit deckt das Darlehen 54 Prozent des gesamten Kaufpreises ab. Einzelheiten zu Zinssätzen oder Fälligkeiten teilte JLL nicht mit.
Daniel Tyner, Managing Director bei JLL, erklärte, das Interesse von Investoren an erstklassigen Einzelhandelsflächen in guten Lagen sei unverändert hoch. Die Akquisition verschaffe Nuveen eine erhebliche Größendimension sowie eine geografische Risikostreuung über mehrere wichtige Märkte an der Westküste. Die Kombination aus etablierten Nahversorgungszentren in dicht besiedelten Gebieten und künftigem Wertsteigerungspotenzial zeichne das Portfolio aus.
Außerdem wird die Nachfrage nach lebensmittelgeankerten Fachmarktzentren durch eine geringe Neubautätigkeit in den drei Bundesstaaten und ein anhaltendes Bevölkerungswachstum gestützt. Aus diesem Grund setzen institutionelle Anleger vermehrt auf Open-Air-Handelsimmobilien, die sich durch verlässliche Mieterstrukturen und ein begrenztes Flächenangebot auszeichnen.













