Das israelische Family Office LAHAV setzt seine Akquisitionsstrategie im deutschen Einzelhandelssegment fort. Nach vorangegangenen Zukäufen zu Jahresbeginn hat die Gesellschaft nun ein weiteres Paket aus sechs norddeutschen Gewerbeimmobilien erworben, die an die Handelskette Jawoll vermietet sind. Verkäuferin der Liegenschaften ist eine Immobiliengesellschaft mit Sitz in Bayern.
Bereits zu Jahresanfang hatte LAHAV zwei Märkte des Discounters in den niedersächsischen Städten Nienburg und Wittingen in den eigenen Bestand überführt. Mit der aktuellen Transaktion festigt das Family Office seine Präsenz in Norddeutschland und bindet weitere operativ genutzte Standorte des Handelsunternehmens an sich.
Umfang und Zusammensetzung des Portfolios
Das neu akquirierte Immobilienportfolio umfasst eine heterogene Mischung aus Einzelhandels- und Logistikflächen. Insgesamt beläuft sich die vermietbare Nutzfläche der sechs Liegenschaften auf rund 24.000 Quadratmeter, während sich das dazugehörige Areal über etwa 64.200 Quadratmeter Grundstücksfläche erstreckt.
- —Fünf etablierte Einzelhandelsstandorte in den Bundesländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen
- —Das zentrale Hauptlager des Sonderposten-Filialisten Jawoll
- —Ein Gesamtareal von circa 64.200 Quadratmetern Grundstücksfläche
- —Rund 24.000 Quadratmeter vermietbare Gesamtfläche
Mit dem Erwerb des zentralen Jawoll-Lagers übernimmt LAHAV ein logistisches Kernobjekt der Handelskette, das für die Warenversorgung der Filialstruktur eine tragende Funktion innehat. Zusammen mit den fünf Filialstandorten in Schleswig-Holstein und Niedersachsen deckt das Paket wesentliche Knotenpunkte des Unternehmens im norddeutschen Raum ab.
Transaktionsbegleitung und künftige Verwaltung
Auf Beraterseite begleitete die DRIA GmbH den Ankaufsprozess für das Family Office. Der Dienstleister zeichnet künftig auch für das operative Asset- und Property-Management der sechs Immobilien verantwortlich und übernimmt damit die laufende Verwaltung des erworbenen Bestands.
Hinsichtlich des erzielten Kaufpreises sowie der spezifischen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Transaktion haben alle beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart.














