Die Trockland GmbH hat die International Workplace Group (IWG) und deren Marke SPACES als neuen Mieter für das Projekt Funkytown in Berlin-Oberschöneweide gewonnen. Mit dieser Ansiedlung wird die STATION A, die eine Fläche von 3.400 m² umfasst, zu einem Arbeitsort innerhalb des kreativen Quartiers. Die Integration von SPACES ergänzt das urbane Ökosystem des Campus um ein weiteres Nutzungselement und sichert einen langfristigen Partner für die angestrebte Mischung aus Arbeit, Kreativunternehmen, Freizeit und Gemeinschaft.
Der neue SPACES-Standort ist für die Bereitstellung von rund 200 Arbeitsplätzen konzipiert. Zielgruppe sind Unternehmen, Start-ups sowie Selbstständige. Das Konzept sieht vor, einen flexiblen Arbeitsraum zu schaffen, der den Austausch und die Vernetzung innerhalb des Quartiers durch Formate wie Networking-Veranstaltungen und Expertenvorträge fördert. Die Eröffnung dieses Standorts ist für das dritte Quartal des Jahres 2030 vorgesehen.
Funkytown: Ein Impulsgeber in Berlin-Oberschöneweide
Trockland entwickelt Funkytown auf einem Teil des ehemaligen Rundfunkgeländes der DDR. Das Projekt umfasst insgesamt 50.000 m² Bruttogeschossfläche (BGF) und ist als Kreativcampus für Start-ups, die Creative-Tech-Branche, Kultur und Produktion konzipiert. Die Projektentwicklung verbindet die Revitalisierung bestehender Bausubstanz, repräsentiert durch BLOCK-E, mit acht Neubauten, den sogenannten STATIONS. Die Fassaden dieser Neubauten wurden von renommierten Berliner Architekturbüros gestaltet.
- —Graft
- —Grüntuch Ernst
- —Julian Breinersdorfer
- —KSP Engel
Barbara Sellwig, Senior Project Manager bei Trockland, äußerte, dass die Marke SPACES von IWG die Nutzungen im Quartier ergänze und einen wichtigen Baustein für das wachsende Ökosystem darstelle. Sie betonte die Entwicklung eines Ortes mit eigener Energie, an dem Menschen arbeiten, sich begegnen, voneinander lernen und Neues schaffen könnten. Funkytown sei somit ein Impulsgeber für Oberschöneweide und den gesamten Südosten Berlins.
Erweiterung des Angebots an flexiblen Workspaces
Christoph Schneider, CEO von IWG Deutschland, bezeichnete Funkytown als einen bedeutenden Schritt zur Erweiterung des Berliner Angebots von IWG. Durch den SPACES STATION A erschließe man einen wichtigen Bezirk. Er wies darauf hin, dass Oberschöneweide bei Start-ups und Kreativunternehmen beliebt sei, jedoch bislang kaum flexible Workspace-Angebote dieser Größenordnung biete. Schneider hob hervor, dass Funkytown als moderner, gemischt genutzter Campus Arbeit, Vernetzung und Gemeinschaft verbinde, was genau den Ansatz von SPACES darstelle, um Unternehmen und Freiberuflern die passende Infrastruktur für deren Wachstum zu bieten.
Die Gebäude STATION A, B, C und D mit einer Gesamtfläche von etwa 21.000 m² sind bereits vergeben. Zu den Mietern zählen unter anderem der Co-Living-Anbieter The Base, ein Lifestyle Hotel, Gastronomiebetriebe sowie ein Hostel für Studierende. Das Bestandsgebäude BLOCK-E mit rund 10.000 m² ist ebenfalls bereits zu über der Hälfte vermietet.














