Sprache
DEEN
Projektentwicklung··2 min

Instone Real Estate behauptet Profitabilität trotz spürbarer Marktzurückhaltung

Zinsanstieg und Unsicherheiten belasten die Nachfrage bei Instone, doch hohe Rohmargen und geförderter Wohnungsbau sichern das operative Ergebnis.

KI-generiertInstone Real Estate behauptet Profitabilität trotz spürbarer Marktzurückhaltung – KI-generiertes Symbolbild
Instone Real Estate behauptet Profitabilität trotz spürbarer Marktzurückhaltung. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Immobilie, Person oder Situation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act). Mehr zur KI-Transparenz.

Die Instone Real Estate Group SE verzeichnete im dritten Quartal 2026 deutliche Dämpfer auf der Nachfrageseite. Geopolitische und makroökonomische Unwägbarkeiten sowie ein spürbarer Zinsanstieg im Sommer führten insbesondere im Einzelvertrieb an private Investoren zu einem Rückgang der Verkäufe. Auch institutionelle Kunden agierten zögerlicher, was Entscheidungsprozesse verlängerte und einzelne Transaktionen verzögerte. Trotz einer angepassten Jahresprognose für 2026 behauptet das Unternehmen dank hoher Kostendisziplin eine überdurchschnittliche Profitabilität.

Ergebnisentwicklung und Margenstärke in den ersten neun Monaten

In den ersten drei Quartalen 2026 beliefen sich die bereinigten Umsatzerlöse auf 288,1 Millionen Euro, verglichen mit 347,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang resultiert primär aus der schwächeren Dynamik im Einzelvertrieb sowie einer reduzierten Bauleistung. Demgegenüber stieg die bereinigte Rohergebnismarge deutlich auf 29,4 Prozent nach 23,3 Prozent im Vorjahr und übertraf damit die unternehmenseigenen Erwartungen.

Die hohe Marge gründet auf einer ausgeprägten Wertschöpfungstiefe, konservativen Kostenkalkulationen und der daraus resultierenden Auflösung von Kostenreserven bei Schlussrechnungen. Außerdem entlasteten Inhouse-Planungsleistungen der Tochtergesellschaft nyoo die Projektbudgets nachhaltig. Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag mit 33,0 Millionen Euro nur leicht unter dem Vorjahreswert von 35,2 Millionen Euro. Das bereinigte Ergebnis nach Steuern belief sich auf 12,2 Millionen Euro, beeinflusst durch ein erwartungsgemäß negatives Nettofinanzergebnis im Zuge der planmäßigen Auflösung aktivierter Zinsen.

Vertriebskanäle zwischen Zinsvolatilität und steuerlichen Impulsen

Das gesamte Verkaufsvolumen erreichte in den ersten neun Monaten 173,3 Millionen Euro, nach 229,0 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, in dem bereits institutionelle Verkäufe verbucht worden waren. Während das private Verkaufsvolumen kumuliert mit 167,3 Millionen Euro noch das Niveau des Vorjahres wahrte, brach die Nachfrage im dritten Quartal ein. Längere Kreditprüfungen seitens der finanzierenden Banken und eine überdurchschnittliche Stornierungsquote bei Reservierungen hemmten die Abschlüsse.

Als stabilisierender Faktor erweisen sich gezielt auf Kapitalanleger ausgerichtete Wohnkonzepte sowie die Nachfrage institutioneller Investoren nach bezahlbarem Wohnraum:

  • —Nutzung steuerlicher Anreize des Wachstumschancengesetzes durch eine degressive AfA von 5,0 Prozent sowie eine lineare Sonder-AfA von weiteren 5,0 Prozent über vier Jahre für energieeffiziente Neubauten
  • —Anhaltend großes institutionelles Interesse an Projekten im geförderten Wohnungsbau dank der etablierten Expertise der Unternehmensgruppe
  • —Unterzeichnung einer ersten institutionellen Transaktion im November 2026 mit einem Volumen von 45 Millionen Euro
  • —Erwarteter Abschluss weiterer institutioneller Verkäufe im vierten Quartal 2026, ungeachtet vereinzelter Verschiebungen in das erste Quartal 2027

Aufgrund des prognostizierten institutionellen Geschäfts und saisonaler Nachholeffekte im Einzelvertrieb rechnet Instone mit einem signifikanten Erlösanstieg im Schlussquartal. Zugleich bilden jüngste Grundstücksakquisitionen und der Schwerpunkt auf preisgünstigem Wohnungsbau das Fundament für die angestrebte Rückkehr auf einen nachhaltigen Wachstumspfad.

Auf der Suche
nach einem
Immobilienmakler?

Michael Freitag — Gründer FREITAG® Immobilien
Michael Freitag
Gründer der FREITAG® Immobilien GmbH
Über 15 Jahre Erfahrung in Bayern & Umland
— FREITAG Immobilien

Ihr diskreter Partner für institutionelle Transaktionen im DACH-Raum.

Als Premium-Immobilienkanzlei mit Sitz in München begleiten wir Investoren, Family Offices, Bauträger und Bestandshalter bei Ankauf, Verkauf und Bewertung von Wohn-, Zins- und Gewerbeobjekten — vertraulich, marktnah und auf Augenhöhe.

3.600+
Gemeinden im Marktradar
48 h
Erst­einschätzung Ihres Objekts
Off-Market
Diskreter Käuferkreis
DACH
DE · AT · CH
— Vertraulicher Kontakt

Sprechen wir über Ihr Portfolio.

Ankaufsprofile, Off-Market-Opportunitäten, Bewertungen oder Projektentwicklungs-Anfragen — wir antworten persönlich innerhalb von 24 Stunden, NDA selbstverständlich.

Telefon
+49 (0) 89 158 90 140
E-Mail
E-Mail anzeigen
Sitz
München
— Weitere News
— Meistgelesen im Journal