Nach seiner Premiere im Vorjahr nutzt der Super Happy Store erneut Flächen in der Düsseldorfer KÖ Galerie. Das temporäre Einzelhandelsformat öffnet ab dem 31. Oktober seine Türen und präsentiert bis zum 31. Dezember montags bis samstags zwischen 10 und 19 Uhr Produkte unabhängiger Labels. Entwickelt wurde das Konzept von Lisa Florack, Prof. Katharina Drasdo und Lorenz Uhl, die mit ihrer Düsseldorfer Plattform Super Happy Project etablierte Handelsstrukturen durch interdisziplinäre Kooperationen ergänzen.
Für die aktuelle Zwischennutzung wurde die Anzahl der teilnehmenden Kreativen spürbar erweitert. Über einen bundesweiten offenen Aufruf qualifizierten sich insgesamt 100 Gestalter und Marken aus unterschiedlichen Sparten für eine Präsenz auf der innerstädtischen Verkaufsfläche. Das Format verschafft den Teilnehmern einen unmittelbaren Zugang zum stationären Handel an einer frequenzstarken Einzelhandelsadresse.
Erweiterung um kuratierte Aktionsflächen und Events
Neben dem regulären Warensortiment bindet die Zwischenvermietung erlebnisorientierte Elemente ein. Erstmals integriert ist der sogenannte Super Sticker Shop, der in Partnerschaft mit dem Unternehmen StickerApp Motive freier Künstler vertreibt. Ergänzend finden künstlerische Vorführungen wie das Zeichnen individueller Porträts und Live-Tattoos statt.
- —Eröffnung am 31. Oktober mit Live-Tattoos des Düsseldorfer Studios Roar Ink, Musikbegleitung und Barbereich
- —Wöchentliches Live-Sewing individueller Taschen im November mit dem Happy Pieces Atelier von Designerin Sina
- —Produktverkostung der Manufaktur Mellow Monkey aus Gießen am 29. November
- —Lesung der Illustratorin Nele Jongeling aus ihrer Graphic Novel am 11. Dezember
Bedeutung flexibler Formate für den Centerbetrieb
Für das Centermanagement stellt die erneute Belegung eine gezielte Bereicherung des Branchenmixes dar. Alexander Balzer, Center Manager der KÖ Galerie, betont, dass die Kombination aus unabhängigen Marken und wechselnden Veranstaltungen neue Impulse in die Einkaufspassage bringe. Die Fortführung der Zusammenarbeit knüpfe an den Erfolg der ersten Ausgabe an und unterstreiche die Potenziale, die flexible Flächennutzungen für etablierte Handelsstandorte bereithalten.
Auch das Gründerteam hebt den Wert von Experimentierfeldern im innerstädtischen Einzelhandel hervor. Die Kooperation mit dem Management der KÖ Galerie belege, dass renommierte Einzelhandelsimmobilien offen für frische Ansätze seien — eine Konstellation, die Kreativität, Kultur und kommerzielle Verkaufsflächen wirkungsvoll zusammenführe.













