Brera Serviced Apartments, ein auf Serviced Apartments spezialisierter Betreiber, plant die Erweiterung seiner Präsenz in München. Am Frankfurter Ring 105 soll ein Bestandsgebäude, welches zuvor als Büro- und Einzelhandelsimmobilie diente, umfassend neupositioniert werden, um zukünftig rund 152 Serviced Apartments zu beherbergen. Ergänzend sollen neue Büro- und Einzelhandelsflächen in das Konzept integriert werden. Dieser Schritt markiert die dritte Niederlassung von Brera in der Landeshauptstadt, nach den Standorten in Schwabing und München West, und stellt hinsichtlich der Apartmentzahl eines der größten Objekte im Portfolio des Unternehmens dar. Die Inbetriebnahme des neuen Standorts ist für Anfang 2029 vorgesehen.
Standortentwicklung und Marktausrichtung
Der Frankfurter Ring, eine zentrale Gewerbeachse im Münchner Norden, durchläuft die Stadtbezirke Milbertshofen-Am Hart und Schwabing-Freimann. Die Stadt München fördert die Weiterentwicklung des angrenzenden Gewerbebands seit 2023 auf Basis einer spezifischen Rahmenplanung. Die Lage bietet eine direkte Anbindung an die Innenstadt, den Hauptbahnhof und die Messe über die U-Bahn-Linie U2, Haltestelle Frankfurter Ring. Die nahegelegene A9 ermöglicht zudem eine effiziente Verbindung zum Flughafen München. In unmittelbarer Umgebung befinden sich zahlreiche Unternehmens-, Technologie- und Forschungsstandorte, welche eine relevante Zielgruppe für das Konzept von Brera darstellen.
Das Angebot richtet sich an Geschäftsreisende, Projektteams und Young Professionals, die für unterschiedliche Zeiträume in München verweilen, sowie an Städtereisende und Familien. Matteo Ghedini, Gründer und CEO von Brera Serviced Apartments, äußerte sich zur Marktsituation in München. Er betonte die Stärke des Beherbergungsmarktes und die konstant hohe Nachfrage nach flexiblen und gut ausgestatteten Serviced Apartments. Weiterhin hob er hervor, dass der Frankfurter Ring eine vorteilhafte Anbindung, die Nähe zu bedeutenden Arbeitgebern und ein sich wandelndes Umfeld vereint. Die Entscheidung, ein bestehendes Gebäude weiterzuentwickeln anstatt einen Neubau zu realisieren, wurde als Ausdruck eines verantwortungsvollen Wachstumsverständnisses kommuniziert.
Konzept und Flächenaufteilung
Die Serviced Apartments entstehen auf einer Bruttogrundfläche von rund 6.088 m² in den Etagen 2 bis 5. Das Konzept sieht vier Apartmentkategorien vor, um unterschiedlichen Aufenthaltsbedürfnissen gerecht zu werden. Dies umfasst Angebote vom kompakten Zimmer für Kurzaufenthalte bis zu großzügigen Apartments für längere Projekteinsätze oder Familien.
- —Rund 12 Einheiten der Kategorie ROOM (ca. 19 bis 22 m²)
- —Rund 80 Apartments M klein (ca. 19 bis 27 m²)
- —Rund 53 Apartments M groß (ca. 22 bis 33 m²)
- —Rund 7 Apartments der Kategorie L (ca. 32 bis 37 m²)
Im 6. Obergeschoss werden eine Dachterrasse sowie eine Laundry-Lounge als zusätzliche Gemeinschaftsbereiche realisiert. Diese Flächen sind sowohl als Treffpunkt als auch als Rückzugsort konzipiert. Der Betrieb wird einen durchgängig digitalen Gästeprozess ermöglichen, von der Buchung über den kontaktlosen Check-in bis zur Kommunikation während des Aufenthalts, ergänzt durch persönliche Betreuung durch das Team vor Ort.
Das Projekt wird von einer Münchner Investorengemeinschaft entwickelt. Der Sprecher der Investorengemeinschaft unterstrich die Strategie, auf Revitalisierung statt Abriss zu setzen und mittels des Ankermietern Brera Serviced Apartments ein Nutzungskonzept zu etablieren, das zur Aufwertung des Standorts beiträgt. Für die architektonische Planung zeichnet bergwerk Architekten verantwortlich, ein Büro mit Standorten in Graz, Lofer und München. Die Weiternutzung der vorhandenen Bausubstanz wird als ressourcenschonende Maßnahme gegenüber einem Neubau bewertet und gilt als exemplarisches Vorgehen für den Umbau innerstädtischer Gewerbeimmobilien, deren ursprüngliche Nutzung an Relevanz verloren hat.














