ZAGA Capital Partners, ein in London ansässiges Unternehmen für Immobilieninvestitionen, gab den Abschluss verbindlicher Verträge zum Erwerb eines signifikanten Wohnimmobilienportfolios bekannt. Die Akquisition erfolgt durch die Portfoliogesellschaft Net Zero Properties S.à r.l. (NZP). Das Portfolio umfasst circa 5.600 Wohneinheiten sowie eine vermietbare Fläche von 333.000 Quadratmetern. Die Bestandsobjekte verteilen sich auf fünf Cluster in den Bundesländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen, was die strategische Ausrichtung auf den norddeutschen Raum unterstreicht.
Diese Transaktion dient der Stärkung der bestehenden Marktposition von NZP in Norddeutschland. Durch die Erweiterung der Plattform sollen diverse Synergieeffekte realisiert werden. Ziel ist es, operative Abläufe effizienter zu gestalten, die lokale Umsetzungskompetenz zu vertiefen und die durchschnittlichen Kosten pro Einheit zu reduzieren. Hierbei kommt ein Ansatz des aktiven Asset-Managements zum Einsatz, der das gesamte Portfolio umfasst. Der vollständige Abschluss der Transaktion wird für September 2026 prognostiziert, vorbehaltlich der Erfüllung üblicher Vollzugsbedingungen.
Strategische Bedeutung und Marktausrichtung
Nach erfolgreicher Durchführung der Übernahme wird das Gesamtportfolio von NZP deutschlandweit mehr als 21.000 Wohneinheiten umfassen. Die pro-forma jährliche Nettokaltmiete aus diesem erweiterten Portfolio wird dann bei über 105 Millionen Euro liegen. Diese Entwicklung reflektiert die kontinuierlichen Fortschritte von ZAGA Capital Partners und verdeutlicht den Fokus auf die Identifizierung und Realisierung großvolumiger Investitionsmöglichkeiten. Das Unternehmen bewertet den aktuellen Zyklus des deutschen Wohnimmobilienmarktes als attraktiven Zeitpunkt für den Einstieg in solche Projekte.
Ein weiterer Schwerpunkt dieser Akquisition liegt auf der Realisierung von Potenzialen im Kontext der Energiewende. Das Portfolio bietet durch das etablierte „Manage-to-Green“-Programm von NZP spezifische Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz. Dieses Programm sieht den Einsatz moderner Technologien vor, um die energetische Performance der Immobilien maßgeblich zu steigern. Es umfasst unter anderem die Implementierung von Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen sowie die Nutzung von KI-gestützter Optimierung der hydraulischen Heizungssteuerung. Das angestrebte Ziel ist eine substanzielle Aufwertung der Energieeffizienzklassen (EPC) der Objekte von den Kategorien E oder F auf A bis C. Diese Maßnahmen sollen sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile generieren und zur Wertsteigerung der Bestände beitragen.














