Mit der formalen Zustimmung des Stadtrates der Stadt Rehburg-Loccum ist ein wesentlicher Meilenstein für die Entwicklung des Wohnparks Rehburg am Naturpark Steinhuder Meer erreicht. Die tegeler Gruppe plant dort die Realisierung eines generationenübergreifenden Wohn- und Versorgungsquartiers. Das Konzept integriert Wohnen, Pflege, Betreuung, Gastronomie sowie vielfältige Serviceangebote an einem zentralen Standort. Eine Gesamtinvestition von etwa 37 Millionen Euro ist für dieses Vorhaben vorgesehen. Das Quartier soll zukünftig Raum für bis zu 250 Bewohner bieten und 80 bis 120 neue Arbeitsplätze schaffen.
Das geplante Projekt der tegeler Gruppe stellt eines der größten Wohn-, Pflege- und Versorgungsprojekte in der Region dar. Es zielt darauf ab, einen nachhaltigen Beitrag zur Wohnraumversorgung, zur pflegerischen Infrastruktur und zur Zukunftsfähigkeit von Rehburg-Loccum zu leisten. Dabei werden die Aspekte Wohnen, Pflege, Arbeiten und Gemeinschaft in einem integrierten Quartierskonzept miteinander verbunden. Der Wohnpark verfolgt einen umfänglichen Quartiersansatz, der neben Pflege- und Betreuungsangeboten auch altersgerechte Wohnungen, Mehrfamilienhäuser und Mitarbeiterwohnungen umfasst. Das Vorhaben richtet sich nicht ausschließlich an Senioren, sondern soll unterschiedliche Wohnformen für ältere Menschen, Familien, Paare, Alleinstehende und Beschäftigte realisieren. Gastronomie- und Begegnungsangebote sind geplant, um das Quartier zu öffnen und als Treffpunkt für Bewohner und die Öffentlichkeit zu dienen.
Umfassende Versorgung und städtebauliche Impulse
Ein wesentliches Merkmal des Projektes ist die beabsichtigte Zusammenführung sämtlicher Versorgungsformen unter einem Dach. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Begleitung von Personen auch bei sich verändernden Lebenssituationen und die Bereitstellung von Versorgung aus einer Hand. Jens Tegeler, Geschäftsführer der tegeler Gruppe, erklärte, man plane mit dem Wohnpark Rehburg weit mehr als ein klassisches Pflegeangebot; es solle ein Ort entstehen, der Wohnen, Pflege, Versorgung und Gemeinschaft verbinde. Ziel sei es, Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen ein attraktives Zuhause zu bieten und gleichzeitig die Versorgungsstrukturen der Region nachhaltig zu stärken.
- —Ambulante Pflegeleistungen und Tagespflegeangebote
- —Betreutes Wohnen und Service-Wohnen
- —Vollstationäre Pflege, Kurzzeit- und Verhinderungspflege
- —Demenzspezifische Betreuungsangebote sowie Palliativ- und hospiznahe Versorgung
Die Entwicklung des Quartiers erfolgt in vier Bauabschnitten und umfasst insgesamt rund 10.740 Quadratmeter Nutzfläche. Im ersten Bauabschnitt sind eine stationäre Pflegeeinrichtung mit 71 Pflegeplätzen, 12 Palliativplätzen, ein öffentliches Café sowie barrierefreie Außenanlagen vorgesehen, was insgesamt 83 neue Versorgungsplätze bedeutet. In den folgenden Bauabschnitten sind weitere Einrichtungen wie Tagespflege, betreutes Wohnen, eine Pflege-Wohngemeinschaft, Seniorenwohnungen, Mehrfamilienhäuser und zusätzliche Wohnangebote geplant.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Schaffung von Wohnraum für Fachkräfte. Es sind 15 bis 23 Mitarbeiterwohnungen vorgesehen, um die Attraktivität des Standortes für Beschäftigte im Pflege- und Gesundheitswesen zu erhöhen und die langfristige Fachkräftesicherung zu unterstützen. Heinz Beekmann, Mitglied der Geschäftsführung und Projektentwickler, bemerkte, die Zustimmung des Stadtrates sei ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung des Projektes und der Wohnpark Rehburg solle einen nachhaltigen Beitrag zur Wohnraumversorgung, zur Pflegeinfrastruktur und zur regionalen Entwicklung leisten, während gleichzeitig Arbeitsplätze geschaffen und langfristig in den Standort investiert werde. Das Vorhaben schafft voraussichtlich 80 bis 120 Arbeitsplätze in den Bereichen Pflege, Tagespflege, ambulante Versorgung, Gastronomie, Verwaltung und Haustechnik und wird regionale Bau- und Handwerksunternehmen einbinden.














