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Projektentwicklung··2 min

Wohnensemble in Berlin-Köpenick durch Nöfer Architekten und Kondor Wessels vollendet

In Berlin-Köpenick wurde ein neues Wohnensemble mit 120 Wohnungen nach Entwürfen von Nöfer Architekten durch Kondor Wessels Wohnen Berlin GmbH für DW Property fertiggestellt.

KI-generiertWohnensemble in Berlin-Köpenick durch Nöfer Architekten und Kondor Wessels vollendet – KI-generiertes Symbolbild
Wohnensemble in Berlin-Köpenick durch Nöfer Architekten und Kondor Wessels vollendet. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Immobilie, Person oder Situation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act). Mehr zur KI-Transparenz.

Ein Wohnensemble mit 120 Wohneinheiten ist in Berlin-Köpenick nach den Plänen von Nöfer Architekten vollendet worden. Auf einem spitzwinkligen Grundstück zwischen der Hämmerlingstraße und der Annenallee realisierte die Kondor Wessels Wohnen Berlin GmbH für den Investor DW Property eine Bebauung mit einer Bruttogrundfläche von rund 15.500 Quadratmetern. Die unterschiedlichen Gebäudetypologien integrieren sich in die heterogene Struktur des bestehenden Quartiers. Nöfer Architekten zeichneten für die Entwurfs- und Ausführungsplanung verantwortlich.

Das Grundstück an der Hämmerlingstraße 132-136 liegt in der nördlichen Innenstadt Köpenicks, einem städtebaulich markanten Umfeld, das Wohnhäuser des 19. Jahrhunderts, Bauten aus den 1920er-Jahren und kleinteiligere Strukturen vereint. Der architektonische Entwurf greift diese variierenden Maßstäbe und Motive auf und übersetzt sie in ein zeitgenössisches Ensemble. Tobias Nöfer, Geschäftsführer von Nöfer Architekten, äußerte, das Ziel sei gewesen, das Quartier mit seinen Eigenarten und Besonderheiten an dieser Stelle weiterzubauen. Er betonte, gute Stadt entstehe dort, wo Neubauten auf ihren Ort reagieren, vorhandene Qualitäten aufnehmen und mit neuen Impulsen einen eigenen Charakter entwickeln.

Integration in das Stadtbild und technische Herausforderungen

Henrik Denkewitz, Geschäftsführer der Kondor Wessels Wohnen Berlin GmbH, ergänzte, es sei gelungen, eine städtebauliche Lücke zu schließen, die über Jahrzehnte durch einen Autohandel geprägt war. Die Realisierung sei in Zusammenarbeit mit Nöfer Architekten und dem Bezirksamt Köpenick erfolgt, wobei zahlreiche genehmigungsrelevante Anforderungen zu berücksichtigen waren. Insbesondere die Lage der Tiefgarage im Grundwasser stellte während der Planung und Ausführung eine signifikante Herausforderung dar. Der erfolgreiche Abschluss des Projekts sei der engagierten, vertrauensvollen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit aller Beteiligten zuzuschreiben.

Die prägnante Gebäudeecke an der Grundstücksspitze, deren gerundete Ausbildung sich zur Bahnhofstraße orientiert, verleiht dem Ensemble eine weithin sichtbare Adresse. Ein massiver Klinkersockel fasst die Erdgeschosszone, während sich darüber helle, verputzte Obergeschosse erheben. Die für die umliegenden Straßen charakteristischen Vorgärten wurden im Neubau integriert, um Distanz zwischen Wohngebäuden und öffentlichem Raum zu schaffen und ein typisches Quartierselement fortzuführen. Künstlerisch gestaltete Wandmalereien in den Lobbys, die Fische als Wappentier Köpenicks zeigen, setzen zusätzliche Akzente und verleihen den Eingangsbereichen eine spezifische Identität.

Vielfältige Wohnformen und Freiräume

Die straßenseitige Bebauung setzt den urbanen Charakter der Hämmerlingstraße und Annenallee fort, während sich der Maßstab zum Grundstücksinneren hin wandelt. Dort ergänzen kleinteiligere Wohnhäuser das Ensemble und vermitteln zu den niedrigeren Gebäudestrukturen im Nordosten. Ein begrünter Gartenhof bildet das Herzstück der Anlage, verbindet die Gebäudeteile und steht den Bewohnern als gemeinschaftlich nutzbarer Freiraum zur Verfügung, wodurch er sowohl eine gestalterische als auch eine soziale Funktion erfüllt.

Auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Grundstück entstanden 120 Wohnungen unterschiedlicher Größen und Zuschnitte, von Apartments für Ein- und Zweipersonenhaushalte bis hin zu Familienwohnungen. Das Ensemble wird durch drei Townhäuser und eine Tiefgarage mit 67 Pkw-Stellplätzen ergänzt. Tobias Nöfer resümierte, das Projekt in der Hämmerlingstraße zeige, dass Wohnungsneubau und ein gewachsenes Stadtbild keinen Widerspruch darstellen müssen. Er betonte, dass Architektur beim Neubau in bestehenden Quartieren eine Verantwortung trage, die über das einzelne Gebäude hinausgehe und einen Beitrag zur Straße, zur Nachbarschaft und zum gesamten Stadtbild leisten müsse.

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