In Wiesbaden-Klarenthal zeichnet sich eine städtebauliche Neuausrichtung ab. Auf dem Liegenschaftsareal der ehemaligen Carl-von-Ossietzky-Schule beabsichtigen die Landeshauptstadt Wiesbaden und die GLS Bank die Entwicklung eines genossenschaftlichen Wohnquartiers. Das Projekt überführt das vormalige Schulgelände in eine neue Nutzungsphase, bei der das gemeinschaftliche Wohnen im Mittelpunkt der Planungen steht.
Transformation des ehemaligen Schulstandorts
Wo über viele Jahre hinweg gelehrt und gemeinsam gelernt wurde, soll künftig gemeinschaftlicher Wohnraum entstehen. Das Areal der Carl-von-Ossietzky-Schule im Stadtteil Klarenthal bietet dafür die räumliche Grundlage. Die Konversion von vormaligen Bildungseinrichtungen zu Wohnquartieren gewinnt an Bedeutung, da innerstädtische Flächenpotenziale gezielt für neue Formen des Zusammenlebens genutzt werden sollen.
Die Partnerschaft zwischen der Stadt Wiesbaden und der GLS Bank bildet das Fundament dieses Vorhabens. Die GLS Bank engagiert sich traditionell bei sozial orientierten und genossenschaftlichen Vorhaben. Im Schulterschluss mit der kommunalen Verwaltung wird nun die Konzeptionierung vorangetrieben, um das Areal in Klarenthal einer geordneten und zukunftsfähigen Nutzung zuzuführen.
Genossenschaftliches Wohnen in Klarenthal
Der genossenschaftliche Leitgedanke prägt die planerische Ausrichtung des Vorhabens maßgeblich. Statt einer rein renditegetriebenen Bebauung zielt das Konzept auf Mitbestimmung und gemeinschaftlich organisierten Wohnraum ab. Dieser Ansatz knüpft an den Charakter des Standorts an, an welchem das gemeinsame Lernen über Jahrzehnte fest verankert war.
Mit den Planungen für das Gelände der früheren Carl-von-Ossietzky-Schule setzen die Beteiligten ein klares Signal für die Quartiersentwicklung in Klarenthal. Die Umnutzung des Schulareals zeigt auf, wie bestehende Liegenschaften durch die Kooperation von Stadt und Bankinstitut langfristig für genossenschaftliche Wohnprojekte erschlossen werden können.














