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WHU plant neuen Campus im Düsseldorfer Medienhafen

Die WHU – Otto Beisheim School of Management beabsichtigt, ihre Aktivitäten in einem neuen Campus auf der Halbinsel entlang der Kesselstraße im Düsseldorfer Medienhafen zu bündeln.

KI-generiertWHU plant neuen Campus im Düsseldorfer Medienhafen – KI-generiertes Symbolbild
WHU plant neuen Campus im Düsseldorfer Medienhafen. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Immobilie, Person oder Situation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act). Mehr zur KI-Transparenz.

Die WHU – Otto Beisheim School of Management (WHU) plant die Konsolidierung ihrer Lehr- und Forschungsaktivitäten in einem zukünftigen Campus in Düsseldorf. Hierfür haben die Stiftung WHU und die Stadt Düsseldorf die Aufnahme exklusiver Verhandlungen über ein spezifisches Areal auf der Halbinsel an der Kesselstraße im Medienhafen angekündigt. Dieses Vorhaben wird als signifikanter Schritt in der städtebaulichen Entwicklung Düsseldorfs bewertet und soll die Position der Stadt als internationaler Standort für Wirtschaft, Forschung und Bildung stärken.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller äußerte sich über das Potenzial des Projekts und betonte, dass der neue WHU-Campus ein herausragendes Leuchtturmprojekt für Bildung, Innovation und Unternehmertum in Düsseldorf darstelle. Er zeigte sich überzeugt, dass der Campus langfristig eine ähnliche stadtprägende Bedeutung entwickeln könne wie frühere große Stadtentwicklungsprojekte, etwa der Rheinufertunnel oder die Wehrhahnlinie. Dr. Keller unterstrich die Investition in die Zukunftsfähigkeit Düsseldorfs und die Attraktivität, die der Campus für internationale Studierende, Talente und Unternehmen schaffen werde. Er hob die gemeinsame Anstrengung von Stadt, Land, Hochschule und Stiftung hervor.

Standortfaktoren und Kooperationen

Bereits heute unterhält die WHU einen Standort in den Düsseldorfer Schwanenhöfen. Für den geplanten neuen Campus wird derzeit in Zusammenarbeit mit der hochschuleigenen Community ein Zukunftsbild erarbeitet. Die städtische Seite hat die Ansiedlung der gesamten WHU aktiv vorangetrieben, wobei die Kooperation verschiedener Fachbereiche die notwendigen Voraussetzungen schuf. Der geplante Bezug des neuen Campus an der Kesselstraße ist für das Jahr 2034 vorgesehen.

Ministerpräsident Hendrik Wüst hob hervor, dass die Entscheidung der WHU für Düsseldorf die internationale Attraktivität Nordrhein-Westfalens als Zentrum für Spitzenforschung und unternehmerische Ideen unterstreiche. Er verwies auf die kürzliche Exzellenzstatus-Erteilung für die Universität Köln sowie den Verbund aus Ruhr-Universität Bochum und TU Dortmund, wodurch Nordrhein-Westfalen künftig fünf Exzellenzuniversitäten und -verbünde aufweisen werde – die höchste Zahl unter den Bundesländern. Wüst betonte, dass die WHU als eine führende Hochschule für Unternehmensgründungen mit ihren Düsseldorfer Plänen zusätzliche Impulse für Innovation und wirtschaftliches Wachstum liefern könne und dort auf eine herausragende Hochschullandschaft sowie weltweit erfolgreiche Unternehmen treffen würde. Er sah in der Stärkung der Zusammenarbeit von wissenschaftlicher Stärke und unternehmerischem Mut die Chance, neue Ideen in erfolgreiche Unternehmen zu überführen und junge Menschen für Nordrhein-Westfalen zu begeistern.

Zukunftsperspektiven der Ausbildung

Dr. Dr. Christoph Glaser, Vorstandsvorsitzender der Stiftung WHU, erklärte, dass die WHU seit über 40 Jahren für unternehmerische Exzellenz und Innovationskraft stehe und auch die Transformation, geprägt durch Künstliche Intelligenz und gesellschaftlichen Wandel, führend mitgestalten werde. Er betonte, dass hierfür Führungspersönlichkeiten benötigt würden, die Verantwortung in Wirtschaft und Gesellschaft übernehmen. Die WHU schaffe mit ihrem Anspruch an Exzellenz, Unternehmertum und Verantwortung die Grundlage dafür.

Prof. Dr. Christian Andres, Rektor der WHU – Otto Beisheim School of Management, ergänzte, dass die Führungsrollen der Zukunft angesichts von KI, geopolitischen Verwerfungen und gesellschaftlichem Wandel zunehmend komplexer würden. Er führte aus, dass dies Urteilskraft, Agilität und vernetztes Denken erfordere. Hochschulen müssten sich daher zu Knotenpunkten entwickeln, an denen Studierende, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und öffentliche Institutionen zusammenkämen. Prof. Andres sah in dem neuen Campus die einmalige Gelegenheit, einen solchen Ort für Austausch, Kreativität und unternehmerischen Mut zu etablieren.

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