Auf dem britischen Wohnimmobilienmarkt zeichnet sich eine deutliche Entwicklung im Segment der höherpreisigen Finanzierungen ab. Wie aus aktuellen Erhebungen des Immobiliendienstleisters Savills hervorgeht, ist die Zahl der Erwerber, die Darlehen von mehr als 500.000 £ aufnehmen, außerhalb der traditionellen Zentren London und South East spürbar gestiegen.
Besonders ausgeprägt zeigt sich diese Entwicklung im Norden des Landes. Im Zwölfmonatszeitraum bis Oktober haben 3.875 Käufer im Norden Immobilien erworben und dabei Hypotheken im Wert von über 500.000 £ in Anspruch genommen. Dies entspricht einer Steigerung um 16 Prozent im Vergleich zum Niveau vor fünf Jahren.
Verschiebung im Segment hochvolumiger Kredite
Historisch konzentrierten sich Hypothekenvolumina dieser Größenordnung vor allem auf die britische Hauptstadt und die angrenzenden Regionen im Südosten. Die Erhebungen von Savills belegen nun, dass die Nachfrage nach Finanzierungen oberhalb der Schwelle von 500.000 £ zunehmend auch die nördlichen Märkte erfasst.
- —Signifikanter Anstieg von Hypotheken über 500.000 £ außerhalb Londons und des South East
- —Insgesamt 3.875 erfasste Käufer im Norden im Zeitraum bis Oktober
- —Wachstum um 16 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum vor fünf Jahren
Die Schwelle von einer halben Million Pfund markiert bei der privaten Baufinanzierung traditionell den Eintritt in das gehobene Marktsegment. Dass immer mehr Käufer im Norden solche Kreditsummen aufnehmen, verdeutlicht die gewachsene Bedeutung des dortigen Marktes für höherpreisige Eigenheime.
Wie PropertyWire unter Berufung auf die Daten von Savills berichtet, dokumentieren die aktuellen Zahlen eine strukturelle Ausweitung des gehobenen Finanzierungsmarktes, der sich über viele Jahre hinweg fast ausschließlich im Großraum London und dem South East konzentriert hatte.














