Verdion, ein auf paneuropäische Logistikimmobilien spezialisiertes Unternehmen, hat die offizielle Baugenehmigung für den Verdion CoreHub Rastatt erhalten. Dieses Vorhaben, dessen Wertpotenzial auf etwa 45 Millionen Euro beziffert wird, stellt einen bedeutenden Entwicklungsschritt innerhalb des zweiten europäischen Logistikfonds des Unternehmens, VELF 2, dar. Am Standort Rastatt entsteht eine moderne Logistikimmobilie der Klasse A.
Die geplante Immobilie umfasst eine Fläche von 19.573 Quadratmetern und wird zwei hochwertig ausgestattete Halleneinheiten integrieren. Diese Einheiten schließen Büro-, Technik- und Teamflächen ein. Die Lage in der Hohlohstraße 13 ist strategisch günstig, weniger als zehn Fahrminuten von der Bundesautobahn A5 entfernt. Die Anbindung an die regionale Verkehrsinfrastruktur ist als exzellent zu bewerten. Der Standort befindet sich in einem der etabliertesten Industrie- und Logistikkorridore Südwestdeutschlands und gewährleistet eine leistungsfähige Vernetzung mit nationalen und grenzüberschreitenden Lieferketten, insbesondere in Richtung der deutsch-französischen Grenze.
Details zur Projektumsetzung und Nachhaltigkeit
Nach Erhalt der Baugenehmigung ist der Baubeginn für das Projekt zeitnah geplant, mit einer avisierten Fertigstellung im Juli 2027. Sebastian Achten, Leasing Development Director bei Verdion, äußerte sich dahingehend, dass die Baugenehmigung einen wichtigen Meilenstein darstelle, der den zügigen Start der Bauarbeiten ermöglicht. Er betonte die attraktiven Perspektiven des Standorts Rastatt für diverse Nutzergruppen, die sich aus der exzellenten Lage und der hohen Qualität der geplanten Flächen ergeben, wobei die unmittelbare Nähe zur A5 als entscheidender Standortvorteil hervorgehoben wurde.
Tobias Heinz, Head of Technical Development – Germany bei Verdion, ergänzte, dass das neue Objekt auf hohe funktionale und qualitative Standards ausgelegt ist und einen 24/7-Betrieb ermöglichen wird. Besondere Merkmale umfassen flexible Flächenzuschnitte, eine effiziente Verkehrsführung für den Schwerlastverkehr und seitliche Belademöglichkeiten. Diese Eigenschaften schaffen insbesondere für potenzielle Nutzer aus der Automobilindustrie optimale Voraussetzungen. Ein angestrebtes DGNB-Gold-Zertifikat unterstreicht die Erfüllung aktueller Nachhaltigkeits- und Betriebsstandards, wodurch eine zukunftsfähige und resilient konzipierte Immobilie mit langfristigem Mehrwert für ihre Nutzer realisiert werden soll.
Strategische Investitionen im europäischen Logistikmarkt
Der Value-Add-Fonds VELF 2 von Verdion konzentriert sich auf den Erwerb und die Neupositionierung von Logistikimmobilien in Nordeuropa, mit einem Fokus auf Objekte, die unterkapitalisiert sind oder deren Potenzial noch nicht vollständig ausgeschöpft wurde. Verdion deckt mit einem breit aufgestellten Team sämtliche Leistungen von der Planung und Entwicklung bis hin zum Betrieb intern ab und realisiert Refurbishment- sowie Entwicklungsprojekte vollständig in Eigenregie.
Neben dem Projekt in Rastatt hat Verdion seit Anfang 2026 weitere Standorte für VELF 2 gesichert. Dazu zählen ein ehemaliger Produktionsstandort im Norden Kölns für einen urbanen Logistik-Hub mit einem Wertpotenzial von 95 Millionen Euro, ein Brownfield-Grundstück im Teilmarkt Brøndby im Großraum Kopenhagen für eine moderne urbane Logistikimmobilie im Wert von 69 Millionen Euro, die bereits an den dänischen Online-Lebensmittelhändler nemlig vorvermietet ist, sowie ein Standort im Logistikkorridor im Südwesten Stockholms, wo ein urbaner Logistik- und Gewerbepark sich im Bau befindet. Zuletzt wurde im Juni dieses Jahres der Erwerb eines urbanen Logistikentwicklungsgrundstücks am Münchner Autobahnring bekannt gegeben, auf dem spekulativ ein LiteHub im Wert von 96 Millionen Euro für VELF 2 entwickelt werden soll. Für das Projekt in Rastatt wurde Goldbeck als Generalunternehmer beauftragt.














