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vdw fordert Masterplan zur Wärmewende für Niedersachsen und Bremen

Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen (vdw) adressiert eine dringliche Forderung an Ministerpräsident Olaf Lies zur Erstellung eines Masterplans Wärmewende, um die Klimaziele des Bundeslandes zu erreichen.

KI-generiertvdw fordert Masterplan zur Wärmewende für Niedersachsen und Bremen – KI-generiertes Symbolbild
vdw fordert Masterplan zur Wärmewende für Niedersachsen und Bremen. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Immobilie, Person oder Situation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act). Mehr zur KI-Transparenz.

Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen (vdw) hat Ministerpräsident Olaf Lies aufgefordert, zügig einen umfassenden „Masterplan Wärmewende“ für das Bundesland zu initiieren. Diese Maßnahme wird als essentiell erachtet, um die ambitionierten Klimaziele der Landesregierung zu realisieren, wie vdw-Verbandsdirektorin Dr. Susanne Schmitt betont. Eine solche Initiative erfordere einen koordinierten Ansatz, der die Landesregierung, die kommunalen Spitzenverbände, die Energie- und Versorgungswirtschaft, die Wohnungswirtschaft, den Mieterbund sowie das Gewerbe und Handwerk einbindet. Diese gemeinsame Anstrengung wurde in einem Schreiben an den Regierungschef unterstrichen.

Dr. Schmitt führt weiter aus, dass das Erreichen der Klimaziele im Gebäudesektor in Niedersachsen aktuell als schwierig einzuschätzen sei. Eine erfolgreiche Dekarbonisierung des Gebäudebestands sei lediglich durch eine Kombination aus maßvollen Sanierungen und einer Wärmeversorgung mit treibhausgasneutraler Energie zu gewährleisten. Die 180 dem vdw angehörigen Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften streben eine sozialverträgliche Transformation hin zu einem klimagerechten Gebäudebestand an. Dies beinhaltet, dass umfangreiche Investitionen, beispielsweise in neue Energie- und Regelungstechnik oder die Gebäudehülle, nicht zu Mietsteigerungen führen dürfen, die Zehntausende von Mieterhaushalten finanziell überfordern würden.

Effizienz von Investitionen und Kritik an bestehenden Strategien

Die Verbandsdirektorin hebt die Notwendigkeit hervor, Investitionen so effizient wie möglich zu gestalten, um eine Verschwendung von Ressourcen zu vermeiden. Sie kritisiert die aktuellen politischen Strategien auf Bundes- und Landesebene, welche als fehlerhaft bewertet werden und hohe Kosten verursachen. Als Beispiel nennt sie die angestrebte CO2-Vermeidung durch Effizienzhausstandards, deren jährliche Kosten bundesweit 263 Milliarden Euro betragen würden. Ein wissenschaftlich gestützter Praxispfad zur CO2-Reduktion würde diesen Betrag auf 96 Milliarden Euro senken. Zum Vergleich werden bundesweit aktuell jährlich rund 60 Milliarden Euro in die energetische Modernisierung investiert.

In diesem Kontext verweist Dr. Schmitt auf den jüngsten Jahresbericht des Niedersächsischen Landesrechnungshofes. Dieser Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass lediglich sieben von einhundert Landesfördermaßnahmen im Klimaschutz effektiv zur CO2-Einsparung beitragen. Die Rechnungsprüfer mahnten folglich einen „wirtschaftlicheren Klimaschutz“ an. Der geforderte Masterplan zur Wärmewende soll diese festgestellte Misswirtschaft beenden und eine Rückbesinnung auf Vernunft ermöglichen.

Ziele des Masterplans

Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen beabsichtigt mit dem vorgeschlagenen Masterplan, eine Grundlage für wirtschaftlich wichtige Sektoren im Land zu schaffen. Diese sollen sich an konkreten, effizienten und zielgerichteten Planungen orientieren können. Dr. Schmitt unterstreicht die Dringlichkeit der Situation, indem sie die Einführung des Masterplans als überfällig bezeichnet.

  • Koordination von Landesregierung, Kommunen, Energie-, Wohnungs-, Mieterwirtschaft, Gewerbe und Handwerk.
  • Förderung maßvoller Sanierungen zur Vermeidung exorbitanter Mietsteigerungen.
  • Fokus auf treibhausgasneutrale Energieversorgung im Gebäudebestand.
  • Sicherstellung der Effizienz von Investitionen und Vermeidung von Fehlstrategien.

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