Der Campus am Jungfernsee in Potsdam-Nord verzeichnet eine bedeutende Neuvermietung: TÜV Rheinland hat sich für eine rund 580 Quadratmeter umfassende Fläche im Gebäude WORKHUB 1 entschieden. Die Fertigstellung des Mieterausbaus und der Bezug der Räumlichkeiten sind für das erste Quartal 2027 vorgesehen. Mit dieser Ansiedlung gewinnt der Campus einen international renommierten Prüfkonzern, der sich durch branchenübergreifende Aktivitäten im Bereich technologischer und digitaler Innovationen auszeichnet.
Die Präsenz von TÜV Rheinland unterstreicht die Positionierung des Campus als Innovationsstandort. Dort sind bereits das SAP Innovation Lab, das Unternehmen Wardow sowie diverse IT-Unternehmen angesiedelt. Innerhalb des WORKHUB sind ferner zwei private Hochschulen sowie innovationsgetriebene Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen präsent, die gemeinsam ein aktives Netzwerk am Standort bilden. Dies fördert den Austausch und die Kooperation zwischen den Akteuren.
Architektur und Standortqualität als Entscheidungskriterien
Die Wahl des Standorts und der Fläche im WORKHUB wurde durch mehrere Faktoren seitens des Projektteams von TÜV Rheinland bestimmt. Ausschlaggebend waren eine moderne Mietoption mit hohem Ausbaustandard, eine offene Raumstruktur, die eine flexible Anpassung an das unternehmenseigene New-Work-Konzept ermöglicht, sowie die günstige Lage mit guter Erreichbarkeit. Die Gebäude WORKHUB I und II, entworfen von Bollinger + Fehlig Architekten GmbH, zeichnen sich durch einen minimalistisch-industriellen Stil, großzügige Glasflächen, viel Tageslicht und ein zentrales Atrium aus, das als Begegnungsfläche dient und den Austausch der Campus-Mietparteien fördert.
Giulia Berger, Asset Managerin bei Berlin Income One, äußerte sich erfreut über den Neuzugang. Sie hob hervor, dass für Unternehmen bei der Anmietung von Büroflächen nicht allein die Qualität der Fläche entscheidend sei, sondern auch die Qualität des gesamten Umfelds. Dabei sei Flexibilität in der Flächengestaltung und bei den Mietoptionen ebenso relevant wie ein Arbeitsumfeld, das den persönlichen Austausch fördere. Im WORKHUB werde durch viel Tageslicht, Grünflächen und den Blick auf den Jungfernsee eine Verbindung von Natur und Arbeit geschaffen. Gemeinschaftsflächen und Networking-Formate sollen den Austausch und die Vernetzung unterstützen. Die Entscheidung eines global agierenden Unternehmens wie TÜV Rheinland, das für technologische Innovation, Digitalisierung und Sicherheit steht, bestätigt den Anspruch, am Jungfernsee einen modernen Innovationsstandort zu entwickeln.
Potsdam als strategischer Unternehmensstandort
Potsdam hat sich für viele Unternehmen zu einer bewussten Standortwahl entwickelt, die nicht mehr als Ausweichoption zu Berlin gilt. Die kurzen Wege in die Hauptstadt sowie die Nähe zu Wissenschaft und Forschung sind hierbei maßgebliche Vorteile. Die kontinuierliche Entwicklung des Umfelds, inklusive des neuen Stadtquartiers Krampnitz sowie eines im Bau befindlichen Gymnasiums mit geplanter Eröffnung im Jahr 2027, unterstreicht die langfristige Attraktivität des Standorts und dessen Potenzial für weitere Entwicklungen.














