Die Preise für erstklassige Wohnimmobilien in den globalen Luxusmärkten verzeichneten im zweiten Quartal 2026 einen etwas schnelleren Anstieg. Dieser Trend wurde maßgeblich durch einen außergewöhnlichen Aufschwung in Tokio getragen, während Märkte in Kanada, auf dem chinesischen Festland und Teilen Australasiens weiterhin unter Druck standen.
Die japanische Hauptstadt Tokio zeigte sich als Spitzenreiter mit einem beeindruckenden Wachstum von 51 % im Jahresvergleich, was den höchsten Anstieg aller 30 untersuchten Städte darstellt. Dies katapultierte Tokio an die Spitze des Savills Prime Residential Index für das zweite Quartal 2026. Dieser Wert übertrifft den globalen Durchschnitt, der im gleichen Zeitraum bei 3,5 % lag.
Faktoren des Wachstums in Tokio und Dublin
Die starke Wertentwicklung in Tokio wird hauptsächlich auf einen Mangel an hochwertigen Immobilien und einen deutlichen Anstieg des Wertes des japanischen Yen zurückgeführt. Diese Kombination von Faktoren hat die Nachfrage verstärkt und zu den bemerkenswerten Preisanstiegen geführt. Eine vergleichbare Dynamik zeigte sich in Dublin, wo die Preise ebenfalls stark zulegten.
Dublin konnte sich einen beachtlichen zweiten Platz im Index sichern, mit einem Preisanstieg von 30,5 % im Jahresvergleich. Dieser Anstieg ist vor allem auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Premium-Immobilien in der irischen Hauptstadt zurückzuführen, die das begrenzte Angebot übersteigt. Solche Bedingungen schaffen ein Verkäufermarkt-Umfeld, das Preiserhöhungen begünstigt.
Internationale Marktbedingungen und Ausblick
Außerhalb dieser beiden Spitzenreiter zeigten auch weitere Städte eine robuste Leistung. Dubai verzeichnete ein Preiswachstum von 10,7 %, während sich Rom um 9,9 % verbesserte. Die Metropolen London und New York City wiesen ebenfalls solide Steigerungsraten von 4,5 % bzw. 4,0 % auf. Diese Ergebnisse deuten auf eine fortgesetzte Stärke in bestimmten Schlüsselmärkten hin, die von globalen Investmentflüssen und lokaler Dynamik profitieren.
Die Märkte in Kanada, Festlandchina und Teilen Australasiens bleiben jedoch von diesen Aufwärtstrends weitgehend unberührt und verzeichnen weiterhin Herausforderungen. Die globalen Wirtschaftsbedingungen, einschließlich Inflation und Zinssätze, beeinflussen die Immobilienmärkte weiterhin heterogen, was zu einer differenzierten Entwicklung in den verschiedenen Regionen führt. Die weitere Beobachtung dieser regionalen Unterschiede wird entscheidend sein, um zukünftige Trends im Premiumsegment zu antizipieren.














