Die STRABAG AG wurde mit der Schaffung der notwendigen Infrastruktur für den Batteriepark Waltrop betraut. Dieses Vorhaben, initiiert von der Trianel Batteriepark Waltrop GmbH & Co. KG (TBW), zählt zu den bedeutendsten Batteriespeicherprojekten in Deutschland. Es ist darauf ausgelegt, mit einer geplanten Leistung von rund 900 MW und einer Speicherkapazität von etwa 1.800 MWh einen substanziellen Beitrag zur Netzstabilisierung, zum Engpassmanagement sowie zur Flexibilisierung des Strommarktes zu leisten. Die operative Inbetriebnahme des Komplexes ist für die zweite Jahreshälfte 2028 vorgesehen.
Die Entwicklung nimmt mit dem Spatenstich, der am 21. September 2026 stattfand, eine weitere konkrete Form an. Manuel Eck, Geschäftsführer der Trianel Batteriepark Waltrop GmbH & Co. KG, äußerte, dass der Batteriepark Waltrop eine zentrale Infrastruktur für die kommende Phase der Energiewende darstelle und die Planungen nun in sichtbare Realität überführt würden.
Umfang der STRABAG-Leistungen
STRABAG obliegt die vollständige Erschließung der Gesamtfläche, wodurch die essentiellen Voraussetzungen für den Bau und den späteren Betrieb des Batteriespeicherparks geschaffen werden. Dies inkludiert die schlüsselfertige Realisierung der zugehörigen Gebäude des 380-kV-Umspannwerks sowie die Bereitstellung aller erforderlichen infrastrukturellen Elemente für dessen Errichtung und Funktionstüchtigkeit. Thomas Nyhsen, Vorstandsmitglied der STRABAG AG, betonte, dass Großbatteriespeicher einen grundlegenden Baustein für ein nachhaltiges Energiesystem bilden und die benötigte Infrastruktur als Basis für deren erfolgreichen und langfristigen Betrieb diene. Er hob hervor, dass STRABAG sein Fachwissen in den Großbatteriespeicherpark in Waltrop einbringe und den Ausbau einer zukunftsweisenden Energieinfrastruktur unterstütze.
Herausforderungen der Baulogistik
Die spezifische Projektlage im Hafenumfeld bedingt besondere Anforderungen an die Baulogistik. Während der Bauphase muss die Zugänglichkeit einer das Gelände querenden Pipeline dauerhaft gewährleistet sein. Zusätzlich sind die fortlaufenden Hafenaktivitäten, die Nutzung der Infrastruktur für Schwerlasttransporte und die Freihaltung der Maststandorte bestehender Höchstspannungsleitungen bei der Planung zu berücksichtigen. Auch vorhandene Grundwasser-Messstellen werden umfassend in die Bauabläufe integriert, um eine präzise Umsetzung sicherzustellen.













