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Starwood Property Trust verzeichnet 390 Millionen Dollar Quartalsverlust

Trotz eines Nettoverlusts von fast 390 Millionen Dollar im dritten Quartal hält Starwood-Chef Barry Sternlicht an der Stärke seines diversifizierten Portfolios fest.

KI-generiertStarwood Property Trust verzeichnet 390 Millionen Dollar Quartalsverlust – KI-generiertes Symbolbild
Starwood Property Trust verzeichnet 390 Millionen Dollar Quartalsverlust. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Immobilie, Person oder Situation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act). Mehr zur KI-Transparenz.

Der an der Börse notierte Immobilien-Investment-Trust Starwood Property Trust hat im dritten Quartal 2026 einen Nettoverlust von 389,7 Millionen Dollar ausgewiesen. Im Vorjahresquartal hatte das in Miami Beach ansässige Finanzierungs- und Investmentunternehmen noch einen Nettogewinn von 72,6 Millionen Dollar erzielt, während drei Monate zuvor ein positives Ergebnis von 6,6 Millionen Dollar verbucht worden war. Das ausschüttungsfähige Ergebnis belief sich auf 116,8 Millionen Dollar, nach 151,5 Millionen Dollar im Vorquartal und 148,6 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum.

Hauptursache für das negative Quartalsergebnis ist eine hohe Risikovorsorge für Kreditverluste in Höhe von 336,6 Millionen Dollar. Hinzu kam ein Nettoverlust aus der Zeitwertbewertung von Hypothekendarlehen über 121,6 Millionen Dollar. Die Aktie des Unternehmens gab nach Vorlage der Zahlen um 3 Prozent auf 12,36 Dollar nach. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier damit einen Rückgang von 32 Prozent, über einen Zeitraum von fünf Jahren beläuft sich das Minus auf 52 Prozent.

Bereinigung von Altlasten und neues Kreditvolumen

Chairman und Chief Executive Officer Barry Sternlicht ordnete den Kursdruck als vorübergehende Turbulenz ein. Er betonte, dass sich die fundamentalen Faktoren der gewerblichen Immobilienmärkte spürbar aufhellten. Mit einem Unternehmenswert von 32,3 Milliarden Dollar sei Starwood mehr als doppelt so groß wie der nächste öffentlich gelistete Wettbewerber. Das Unternehmen verfüge über eine solide Liquidität und eine diversifizierte Geschäftsstruktur, um die gegenwärtige Marktphase erfolgreich zu bewältigen.

Jeffrey DiModica, Präsident von Starwood Property Trust, erläuterte, dass der Abbau älterer Kreditengagements aus der Niedrigzinsphase vor 2022 höchste Priorität habe. Man habe bereits Lösungen für Engagements im Umfang von mehr als 250 Millionen Dollar umgesetzt und plane, bis zum Jahresende Transaktionen über 800 Millionen Dollar zu bereinigen. Das freiwerdende Kapital solle zügig in renditestarke Neuanlagen reinvestiert werden.

  • —Investitionen über 3,2 Milliarden Dollar im dritten Quartal, davon 2,4 Milliarden Dollar im Bereich gewerblicher Kredite
  • —Neuinvestitionen von insgesamt 8,2 Milliarden Dollar seit Jahresbeginn
  • —Vorzeitige Tilgung von 500 Millionen Dollar an Unternehmensschulden sechs Monate vor Fälligkeit
  • —Aktuelle Liquiditätsausstattung von 1,1 Milliarden Dollar

Diversifikation und Einfluss des Bausektors

DiModica wies darauf hin, dass gewerbliche Immobilienkredite lediglich rund die Hälfte der Vermögenswerte ausmachen. Segmente wie Net-Lease-Objekte, Wohnimmobilienfinanzierungen, Special Servicing sowie Energieinfrastruktur trügen stabilisierend zum Geschäftsmodell bei. Der Kapitalmarkt bewerte diese Ertragsquellen und die Risikostreuung derzeit noch unzureichend.

Sternlicht ergänzte, dass der massive Ausbau amerikanischer Rechenzentren derzeit erhebliche Baukapazitäten binde, was den Neuzugang an Flächen in anderen gewerblichen Segmenten dämpfe. Ein sinkendes Neuangebot werde die Ertragslage von Eigentümern und Investoren künftig stützen. Die Muttergesellschaft Starwood Capital Group hatte im Juli einen opportunistischen Fonds für Rechenzentren über 10,2 Milliarden Dollar geschlossen. Sollten Tech-Werte und Wirtschaftsleistung in den kommenden Monaten nachgeben, dürften Zinssenkungen folgen, was dem gesamten Immobiliensektor deutlichen Auftrieb verleihen werde.

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