Am Donnerstag, den 10. September 2026, haben Alexander Lindhorst von der Lindhorst Gruppe und Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter den offiziellen Startschuss für die ersten Rückbauten auf dem zukünftigen Areal der „Johannishöfe – Quartier am Neumarkt Osnabrück“ gegeben. Die Lindhorst Gruppe ist ein familiengeführter Unternehmensverbund, der unter anderem in den Geschäftsfeldern Bau und Immobilien tätig ist. Alexander Lindhorst initiierte persönlich den Rückbau des alten Parkhauses an der Große Rosenstraße in 49074 Osnabrück, Niedersachsen, mit dem Einsatz schwerer Geräte.
Das Vorhaben erfordert eine behutsame und sukzessive innerstädtische Entwicklung, um den verkehrlichen Knotenpunkt am zentralsten Platz Osnabrücks zu entlasten. Dort finden auch an anderen Stellen Bauaktivitäten durch weitere Anrainer statt. Die Lindhorst Gruppe plant daher weitere notwendige Rückbauten auf den verbleibenden Baufeldern für den Jahresbeginn 2027. Der eigentliche Umbaustart des Quartiers ist für die Zeit nach Erhalt der Baugenehmigung vorgesehen; die Umsetzung des Gesamtprojekts wird voraussichtlich drei Jahre in Anspruch nehmen. Der Bauantrag soll noch im September 2026 eingereicht werden.
Bedeutung für die Stadtentwicklung
Oberbürgermeisterin Katharina Pötter hob die erhebliche Relevanz des Projekts für die Stadt hervor. Sie äußerte, der Arbeitsbeginn markiere einen echten Wendepunkt für die Stadtentwicklung Osnabrücks und beende eine langjährige Geduldsprobe am Neumarkt. Sie betonte die gelungene Zusammenarbeit mit der Lindhorst Gruppe, die den Weg für dieses Zukunftsprojekt geebnet habe. Die „Johannishöfe“ sollen dem Neumarkt neue Energie verleihen, die Innenstadt beleben und modernen Wohn- sowie Gewerberaum schaffen.
Alexander Lindhorst zeigte sich erfreut über das Erreichen dieses ersten Meilensteins. Er führte aus, dass sich die Gegend südlich des Osnabrücker Neumarkts nun schrittweise und spürbar verändern werde. Dies sei das Resultat zielgerichteter Arbeit und des hohen Engagements aller Beteiligten. Die kooperative und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung sowie die positive Erwartungshaltung der Oberbürgermeisterin ermöglichten die zügige Entwicklung des Neumarkts. Als Auftakt der Bauaktivitäten wurde im Juli eine 220 Meter lange Open-Air-Galerie auf dem Bauzaun des ersten Baufeldes realisiert, die für frische Farbe sorgte. Für die Zukunft stellte Lindhorst ein modernes und nachhaltiges Stadtquartier für Osnabrück, insbesondere für dessen Bewohner, in Aussicht.
Projektumfang und Nutzungskonzept
Die Lindhorst Gruppe plant auf dem etwa 1,54 Hektar großen Areal, das zwischen Neumarkt, Johannisstraße, Seminarstraße und Große Rosenstraße liegt, die Entwicklung von bis zu 50.000 Quadratmetern Nutzfläche. Diese Flächen sind für verschiedene Wohnformen vorgesehen, darunter Service-Wohnen, Studentenwohnungen und Wohnraum für Auszubildende, sowie für Handelsnutzungen. Das Vorhaben ist im Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 651 – Südlich Neumarkt – angesiedelt.
Die architektonische Gestaltung der „Johannishöfe“ ist als geschlossene Blockrandbebauung mit Hofarchitektur konzipiert. Diese soll sich harmonisch in das Stadtbild Osnabrücks einfügen. Die bestehenden Straßenräume bleiben in ihrem Verlauf erhalten und werden durch eine attraktive neue Gestaltung aufgewertet; gewachsene Wegeverbindungen sollen dabei aufgenommen und gestärkt werden. Das gesamte Gebäudeensemble wird einem hohen energetischen Standard entsprechen. Aktuell befinden sich auf dem Projektgelände überwiegend leerstehende Immobilien, wie das Kachelhaus, das ehemalige Wöhrl-/Ypso-Kaufhaus, das Ihr-Platz-Haus, ein Parkhaus und weitere Gebäude.














