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Städtebaulicher Rahmenvertrag für Hertzallee Nord in Berlin unterzeichnet

Die Projekt Berlin Hertzallee GmbH und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen haben einen Rahmenvertrag zur umfassenden Neuentwicklung des Quartiers Hertzallee Nord abgeschlossen.

KI-generiertStädtebaulicher Rahmenvertrag für Hertzallee Nord in Berlin unterzeichnet – KI-generiertes Symbolbild
Städtebaulicher Rahmenvertrag für Hertzallee Nord in Berlin unterzeichnet. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Immobilie, Person oder Situation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act). Mehr zur KI-Transparenz.

Für die Transformation des Areals Hertzallee Nord in Berlin, gelegen in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Zoologischer Garten, wurde ein städtebaulicher Rahmenvertrag unterzeichnet. Die Vereinbarung, getroffen zwischen der Projekt Berlin Hertzallee GmbH (einem Unternehmen der Reiß & Co. GmbH) und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, schafft die Grundlage für die Weiterentwicklung des Gebiets. Diese folgte auf eine im Juli 2021 mit der BVG geschlossene Absichtserklärung.

Auf einer geplanten Geschossfläche von etwa 150.000 m² soll ein urbaner Campus entstehen. Dieser ist konzipiert, um universitäre Nutzungen, Büros und verschiedene Wohnformen zu integrieren. Der städtebauliche Entwurf für den hervorragend erschlossenen Standort sieht die Errichtung von vier Hochhäusern mit Höhen zwischen 75 und 110 Metern vor. Der Senat von Berlin hatte den zugehörigen Rahmenplan bereits im Jahr 2022 beschlossen.

Umfassende Nutzungsstrukturen und städtische Integration

Das Vorhaben umfasst den Bau mehrerer neuer Gebäude für die Technische Universität Berlin (TU Berlin). Die Entwicklung von Büro- und Wohnflächen ist an die Bedingung geknüpft, dass die bestehende Bus-Betriebsendhaltestelle der BVG innerhalb des Planungsgebiets verlagert und eingehaust wird. Im Anschluss können auf den Flächen der Projekt Berlin Hertzallee GmbH auf rund 54.500 m² Bruttogeschossfläche zwei Hochhäuser mit modernen Büro- und Gewerbeflächen realisiert werden. Zusätzlich sind auf landeseigenen Grundstücken die Schaffung von 500 Studentenapartments sowie 210 Wohnungen geplant.

Die Gestaltung des Quartiers legt einen Schwerpunkt auf die Qualität der Freiräume und Durchwegungen. Kleine Geschäfte, Cafés und öffentliche Nutzungen in den Erdgeschossen, insbesondere am neu entstehenden Stadtplatz an der Hertzallee, sollen zur Attraktivität beitragen. Maßnahmen in den Freiflächen und an den Gebäuden sind darauf ausgerichtet, ein gesundes Stadtklima zu fördern. Die Entwicklung erfolgt in enger Kooperation zwischen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen und den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf sowie Mitte. Ein Ziel der Neuordnung der Grundstücke ist die Bereitstellung einer modernen, elektrifizierten Busendhaltestelle für die BVG auf einem Grundstück der Projekt Berlin Hertzallee GmbH. Nach Abschluss der städtebaulichen Verträge soll das Bebauungsplanverfahren zügig zur Baurechtschaffung führen.

Das Umfeld des Bahnhofs Zoologischer Garten bildet einen zentralen Bereich der City West und ist von signifikanter stadtpolitischer Bedeutung für Berlin. Die bislang nicht adäquat genutzten Flächen zwischen der Hardenbergstraße, der Fasanenstraße, der Müller-Breslau-Straße und dem Bahnviadukt übernehmen eine wesentliche verbindende Funktion als räumliches Scharnier zwischen dem Campus Charlottenburg und der City West. Dies bietet ein substanzielles Potenzial für die städtebauliche Weiterentwicklung und Vernetzung dieser Bereiche.

Der städtebauliche Rahmenvertrag basiert auf einer angepassten Variante des Entwurfs des Büros Yellow Z Urban Architecture & bgmr Landschaftsarchitekten. Frau Prof. Petra Kahlfeldt, Senatsbaudirektorin, betonte, dass das bislang unterentwickelte Areal zu einem neuen Stadtquartier transformiert werden soll und äußerte sich dankbar für die gemeinsame Entwicklung mit Reiß & Co. Herr Oliver Reiß, Geschäftsführer der Projekt Berlin Hertzallee GmbH, begrüßte die Initiative des Senats zur Entwicklung eines urbanen und zukunftsorientierten Campus. Er stellte fest, dass der Entwurf von Yellow Z ein zeitgemäßes Verständnis universitärer Standorte zugrunde legt, die nicht länger als isolierte Orte der Wissenschaft, sondern als integrale Bestandteile des städtischen Lebens verstanden werden. In Partnerschaft mit der TU Berlin werden Realisierungswettbewerbe für neue Fakultätsgebäude durchgeführt, um diesen offenen Campusgedanken zu verwirklichen.

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