In Berlin-Tempelhof hat das Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck den ersten Rohbau im neu entstehenden Stadtquartier Marienhöfe fertiggestellt. Das Bauvorhaben auf dem ehemaligen Güterbahnhofs- und Baumarktgelände an der Attilastraße verläuft damit planmäßig. Bis zum August 2028 soll der gesamte nördliche Bauabschnitt realisiert werden, um neuen Wohnraum im Berliner Markt bereitzustellen.
Als Bauherr fungiert die RS GmbH & Co. Immobilien II KG. Das Unternehmen Hines begleitet die Quartiersentwicklung als langfristiger Investor und zeichnet für das Projektmonitoring sowie das Asset Management verantwortlich. Der erste vollendete Rohbau umfasst 80 Wohnungen bei einer vermietbaren Gesamtfläche von 7.150 Quadratmetern. Bei der Planung wurde Wert auf unterschiedliche Wohnbedürfnisse gelegt; 41 Einheiten entstehen in barrierefreier Ausführung.
Strukturierter Wohnungsmix und serielle Bauweise
- —27 Wohnungen mit zwei Zimmern
- —33 Einheiten mit drei Zimmern
- —14 Wohnungen mit vier Zimmern
- —6 großzügige Fünf-Zimmer-Wohnungen
Bei der Realisierung nutzt Goldbeck eine systematisierte und serielle Bauweise mit hohem industriellem Vorfertigungsgrad. Die wesentlichen Bauelemente werden vorab in eigenen Werken produziert und vor Ort montiert, was Kostensicherheit und Termingenauigkeit gewährleistet. Robert Wall, Geschäftsführer der GOLDBECK Nordost GmbH, erklärte, dass der planmäßige Rohbauabschluss die Stärken dieses Ansatzes im mehrgeschossigen Wohnungsbau belege und zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarktes beitrage.
Umfassende Quartiersinfrastruktur und Nachhaltigkeitsstandards
Der nördliche Bauabschnitt der Marienhöfe wird nach seiner Vollendung insgesamt zwölf Gebäude umfassen, darunter elf Wohn- und Geschäftshäuser sowie ein separates Quartiersgebäude. Neben den insgesamt rund 900 Wohnungen sieht das städtebauliche Gesamtkonzept ergänzende Flächen für Gewerbebetriebe, Gesundheitsdienstleister sowie verschiedene Freizeitangebote vor.
Das Bauprojekt folgt definierten ökologischen Kriterien. Wie alle nachfolgenden Gebäude des Quartiers wird der erste Baukörper mit begrünten Dächern und Photovoltaikanlagen ausgestattet. Für das gesamte Areal ist nach Abschluss der Bauarbeiten eine Zertifizierung nach den Vorgaben des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude (QNG) vorgesehen.














