Mit dem ersten Spatenstich in der Götzstraße 20 wurde der Baubeginn eines Wohnungsbauprojekts in der „Neuen Mitte Tempelhof“ eingeläutet. Dieses Vorhaben der STADT UND LAND umfasst 70 Wohnungen, die nach Fertigstellung an Inhaber eines Wohnberechtigungsscheins (WBS) vermietet werden. Die Realisierung ist für Ende 2028 geplant und stellt einen integralen Bestandteil der städtebaulichen Entwicklung dieses Quartiers dar.
An dem symbolischen Akt nahmen Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Jörn Oltmann, Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg, Ingeborg Esser, Hauptgeschäftsführerin des GdW, sowie Eva Majewski Sparacino, Bezirksstadträtin, teil. Der Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler, betonte dabei die Bedeutung der „Neuen Mitte Tempelhof“ als eines der 24 Neuen Stadtquartiere Berlins, welche bezahlbaren Wohnraum für eine signifikante Anzahl von Menschen schaffen sollen. Er hob die Zusammenarbeit zwischen dem Bezirk, der STADT UND LAND, dem GdW und dem Land Berlin hervor.
Effiziente Umsetzung durch innovative Bauverfahren
Die Umsetzung des Bauvorhabens erfolgt auf Basis der GdW-Rahmenvereinbarung „Serielles und Modulares Bauen 2.0“. Dieses Konzept ermöglicht Wohnungsunternehmen den Zugriff auf bereits entwickelte und vergaberechtlich geprüfte Planungskonzepte. Ziel ist es, Planungs- und Vergabeprozesse zu beschleunigen und gleichzeitig die Kostenkontrolle zu gewährleisten, ohne dabei architektonische Qualität oder den Wettbewerb zu beeinträchtigen. Dieses Vorgehen demonstriert, wie die Kombination aus innerstädtischer Nachverdichtung und innovativen Beschaffungsmodellen zur schnelleren und effizienteren Schaffung von Wohnraum beitragen kann.
Ingo Malter, Geschäftsführer der STADT UND LAND, unterstrich den Auftrag des Unternehmens, als landeseigener Akteur Verantwortung für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums in Berlin zu übernehmen. Er hob hervor, dass jeder Spatenstich einen konkreten Beitrag zur Erweiterung des Bestands und zur sozial ausgewogenen Stadtentwicklung leistet. Natascha Klimek, ebenfalls Geschäftsführerin der STADT UND LAND, ergänzte, dass das Unternehmen als Bestandshalterin und Quartiersentwicklerin in Tempelhof-Schöneberg die Planung neuen Wohnraums stets mit dem Ziel verknüpft, diesen langfristig in den eigenen Bestand zu integrieren, optimal in das Umfeld einzubinden und einen verlässlichen Beitrag für die Bewohner des Bezirks zu leisten.
Quartiersentwicklung mit langfristiger Perspektive
Das Stadtentwicklungsgebiet um das Rathaus Tempelhof soll in den kommenden Jahren zu einem lebendigen Quartier transformiert werden. Vorgesehen sind insgesamt rund 500 neue Wohnungen sowie öffentliche Einrichtungen, Grünflächen und eine moderne soziale Infrastruktur. Die Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Eva Majewski Sparacino, bezeichnete das Projekt als den Startschuss für die wichtigste Entwicklung im Bezirk, welche Wohnen, Kultur und Jugendarbeit verbinden werde. Ingeborg Esser vom GdW betonte, dass der Auftakt für die „Neue Mitte Tempelhof“ die erfolgreiche Verbindung von innovativer Vorfertigung, verlässlichen Prozessen und anspruchsvollem Städtebau demonstriert, was für die Bewältigung des Wohnungsmangels in Städten essentiell sei. Der Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann sah in diesem Spatenstich ein klares Signal für den sichtbaren Fortschritt der „Neuen Mitte Tempelhof“.
- —70 geförderte Wohnungen entstehen in der Götzstraße 20.
- —Fertigstellung ist für Ende 2028 avisiert.
- —Realisierung erfolgt mittels der GdW-Rahmenvereinbarung „Serielles und Modulares Bauen 2.0“.
- —Das Gesamtprojekt „Neue Mitte Tempelhof“ umfasst rund 500 neue Wohnungen.














