P3, ein Entwickler und Eigentümer von Gewerbeimmobilien in Europa, und die Prodinger Gruppe haben den offiziellen Spatenstich für ihr gemeinsames Gewerbezentrum in Bad Rodach gefeiert. Das Projekt umfasst die Errichtung einer Build-to-Suit-Gewerbeimmobilie mit einer Gesamtmietfläche von rund 35.609 m², maßgeschneidert für das Verpackungs- und Versandunternehmen Prodinger. Der Mietbeginn für das Objekt ist für September 2027 avisiert.
Die Gesamtmietfläche der Immobilie gliedert sich präzise auf: Es sind 31.140 m² als reine Gewerbefläche vorgesehen, ergänzt durch 896 m² Bürofläche. Weitere 3.323 m² entfallen auf Mezzanine-Flächen, und 250 m² sind für sonstige Nutzflächen vorgesehen. Das Konzept wurde flexibel konzipiert, was eine mögliche Aufteilung in bis zu drei separate Einheiten von jeweils etwa 10.000 m² ermöglicht. Dies dient der Anpassungsfähigkeit an zukünftige betriebliche Anforderungen des Nutzers.
Technische Standards und Nachhaltigkeitsaspekte
Die Errichtung des Objekts erfolgt nach modernen technischen Standards. Eine lichte Höhe von 12,0 Metern ist vorgesehen, um effiziente Lager- und Logistikprozesse zu gewährleisten. Ein signifikanter Fokus liegt auf der Nachhaltigkeit der Immobilie. Das Gebäude strebt eine BREEAM-Zertifizierung mit dem Prädikat „Excellent“ an. Zu den ökologischen Ausstattungsmerkmalen zählen eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1,0 MWp, eine vollständig energieeffiziente LED-Beleuchtung sowie sechs Ladestationen für Elektrofahrzeuge.
Sönke Kewitz, Geschäftsführer P3 Deutschland, äußerte, dass gemeinsam mit der Prodinger Gruppe eine maßgeschneiderte Gewerbeimmobilie realisiert werde, die höchste Ansprüche an Flexibilität und Effizienz erfülle. Er betonte, dass P3 sich freue, die Zukunft von Prodinger am Standort Bad Rodach aktiv mitzugestalten, unter Berücksichtigung der Tradition des Unternehmens. Moritz Arendt, Senior Development Manager bei P3, hob hervor, dass die Unterstützung der lokalen Partner und der kontinuierliche Austausch mit Prodinger den Schlüssel zur zügigen Umsetzung darstellten. Er führte weiter aus, dass in Bad Rodach eine moderne Gewerbefläche geschaffen werde, die ökonomische Leistungsfähigkeit mit hoher ökologischer Verantwortung verbinde.
Markus Ettlin, CEO der PRODINGER Gruppe, bezeichnete das neue Logistikzentrum als eines der bedeutendsten Projekte der Prodinger Gruppe der letzten Jahre. Er führte aus, dass der moderne und verkehrsgünstig gelegene Standort, der exakt auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten sei, die Logistik für die Zukunft rüste. Die Zentralisierung der Standorte und der Einsatz modernster Technik würden die Produktivität und die Qualität spürbar steigern, wovon Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter profitieren würden. Tobias Ehrlicher, Erster Bürgermeister der Stadt Bad Rodach, nannte den Baubeginn einen Meilenstein für die Kommunalentwicklung und unterstrich, dass P3 und Prodinger beweisen, wie zukunftsorientiertes Bauen funktionieren kann. Er äußerte sich erfreut über den zügigen Projektfortschritt und dankte dem gesamten Team für den konstruktiven und zielgerichteten Austausch.
Strategische Bedeutung des Standorts
Bad Rodach stellt für die Expansionspläne des Unternehmens eine strategisch vorteilhafte Lösung dar, insbesondere durch die Nähe zum Hauptsitz von Prodinger in Coburg, der lediglich etwa 15 Kilometer entfernt liegt. Die Region Coburg und Nordbayern zeichnet sich durch eine starke Präsenz von Logistikdienstleistern, Handels- und E-Commerce-Unternehmen sowie Automobilzulieferern aus. Das Projekt ist zudem in den Logistikmarkt Nürnberg-Würzburg eingebettet, der als funktionaler Korridor fungiert. Dieser erstreckt sich von der Metropolregion Nürnberg bis nach Würzburg und profitiert von der ausgezeichneten Anbindung an die Autobahnen A3, A6, A7 und A73. Diese Infrastruktur unterstützt effiziente regionale, nationale und grenzüberschreitende Logistikoperationen.














