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Projektentwicklung··2 min

SORAVIA entwickelt Thyssenkrupp-Areal in Köln-Ehrenfeld

Auf dem ehemaligen Kölner Thyssenkrupp-Areal plant SORAVIA ein gemischt genutztes Quartier und hat mit dem zamus einen langfristigen Ankermieter für das historische Verwaltungsgebäude gebunden.

KI-generiertSORAVIA entwickelt Thyssenkrupp-Areal in Köln-Ehrenfeld – KI-generiertes Symbolbild
SORAVIA entwickelt Thyssenkrupp-Areal in Köln-Ehrenfeld. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Immobilie, Person oder Situation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act). Mehr zur KI-Transparenz.

Der Projektentwickler SORAVIA hat einen bedeutenden Meilenstein für die Revitalisierung des ehemaligen Thyssenkrupp-Areals in Köln-Ehrenfeld erreicht. Mit dem zamus, dem europäischen Innovationszentrum für Alte Musik, konnte ein prominenter Mieter langfristig gebunden werden. Der geschlossene Mietvertrag besitzt eine Laufzeit von 25 Jahren sowie eine Option zur Verlängerung um weitere fünf Jahre. Hans-Peter Weiss, COO von SORAVIA, Bezirksbürgermeisterin Maria Helmis-Arend und Mélanie Froehly seitens des zamus gaben am Donnerstag, den 5. November 2026, den offiziellen Startschuss für die anstehenden Umbauarbeiten.

Das Zentrum für die künftige kulturelle Nutzung bildet ein denkmalgeschütztes Verwaltungsgebäude aus dem Jahr 1922, das im Stil des Backstein-Expressionismus errichtet wurde. Bis Jänner 2028 werden in diesem Bauwerk rund 2.100 Quadratmeter Fläche modernisiert. Dort entstehen Proben- und Veranstaltungssäle, Zimmer für Künstlerresidenzen, Büroeinheiten sowie Übezellen. Für den Umbau zeichnet SORAVIA gemeinsam mit dem Büro Jocks Planungen verantwortlich. Die akustische Fachplanung übernimmt das Büro GRANER + PARTNER. Gefördert wird die Ansiedlung maßgeblich von der Stadt Köln und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, ergänzt durch Mittel der NRW-Stiftung und der Kämpgen Stiftung.

Gesamtareal mit 50.000 Quadratmetern Bruttogeschoßfläche

Auf dem insgesamt 22.000 Quadratmeter umfassenden Industrieareal sieht das Gesamtkonzept unter dem Titel „Urban Jungle“ die Schaffung von rund 50.000 Quadratmetern Bruttogeschoßfläche vor. Das städtebauliche Programm sieht einen Mix aus Loft-Büros, Gewerbe, Hotelbetrieben, Gastronomie sowie Bildungs- und Kulturangeboten vor. Das bauliche Ensemble aus dem denkmalgeschützten Verwaltungsgebäude und zwei Industriehallen bleibt als identitätsstiftende Landmarke erhalten. Nördlich und südlich dieser Substanz sind neue Baukörper vorgesehen.

Die architektonische Konzeption basiert auf dem siegreichen Entwurf von Neutelings Riedijk Architects aus Rotterdam und kollektif landscape aus Gent unter dem Leitgedanken „Alles unter einem Dach“. Ein wesentlicher Teil des Projekts liegt in der Öffnung des vormals abgeriegelten und asphaltierten Geländes:

  • —Entsiegelung und Neuanlage des 3.500 Quadratmeter großen Campusgartens als urbane Parkanlage
  • —Integration des Schwammstadt-Prinzips zur gezielten Aufnahme von Regenwasser bei Starkregenereignissen
  • —Intensive Begrünung der Dachflächen in Verbindung mit modernen Photovoltaikanlagen

Planungsrechtliche Meilensteine erreicht

Hans-Peter Weiss betonte, dass Alte Musik und das historische Zeugnis der Kölner Industriegeschichte ideal zueinander passen. Mit dem Einzug des Kulturzentrums sei ein wichtiger Schritt für das Gesamtareal getan. Das Vorhaben verbinde Arbeit, Kultur und Begegnung und gelte für SORAVIA als Vorzeigeprojekt für die zeitgemäße Weiterentwicklung historischer Bausubstanz.

Auch im Hinblick auf das Planungsrecht befindet sich das Vorhaben auf Kurs. Der Einleitungsbeschluss für das vorhabenbezogene Bebauungsplanverfahren wurde bereits gefasst. Zudem ist das internationale Gutachterverfahren abgeschlossen und die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit ist erfolgt.

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