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Simon Property Group meldet Rekordauslastung im dritten Quartal und hebt Prognose an

Der US-Einkaufszentrenbetreiber Simon Property Group verzeichnet eine Belegungsquote von 96,5 Prozent und hebt seine Jahresprognose für den operativen Ertrag an.

KI-generiertSimon Property Group meldet Rekordauslastung im dritten Quartal und hebt Prognose an – KI-generiertes Symbolbild
Simon Property Group meldet Rekordauslastung im dritten Quartal und hebt Prognose an. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Immobilie, Person oder Situation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act). Mehr zur KI-Transparenz.

Die in Indianapolis ansässige Simon Property Group, der größte Betreiber von Einkaufszentren in den USA, hat im dritten Quartal die Markterwartungen übertroffen. Aufgrund einer anhaltend dynamischen Vermietungsaktivität hob das Management die Gesamtjahresprognose an. Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahresquartal um 13,3 Prozent sowie um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal auf 1,8 Milliarden Dollar. Gleichzeitig machten sich jedoch gestiegene Finanzierungskosten in der Bilanz bemerkbar.

Starke Vermietungsleistung und historisch hohe Auslastung

Die Belegungsquote in den US-Malls und Premium Outlets des Real Estate Investment Trusts erreichte zum Ende des Monats September 96,5 Prozent, nach 96,4 Prozent im Vorjahr. Laut Finanzvorstand Brian McDade entspricht dies dem höchsten kombinierten Vermietungsstand seit dem Jahr 2016. Das Unternehmen verzeichnete zudem ein beschleunigtes Wachstum der Besucherfrequenzen im dritten Quartal in Folge sowie Rekordwerte bei der Flächenproduktivität der Mieter.

Im Laufe des Quartals wurden fast 1.200 neue Mietverträge über eine Gesamtfläche von mehr als 4,3 Millionen Quadratfuß abgeschlossen. Die anfänglichen Basismieten legten dabei im Jahresvergleich um 17 Prozent zu, während die Mieterzuschüsse um 10 Prozent sanken. Eli Simon, President, CEO und Chief Operating Officer, erklärte dazu, der Konzern erziele höhere Erträge bei gleichzeitig geringerem Kapitaleinsatz pro Abschluss. Zudem liege die aktuelle Verhandlungspipeline deutlich über dem Niveau des dritten Quartals 2025.

Zinsumfeld, Ertragslage und gezielte Zukäufe

Der konsolidierte Nettogewinn belief sich im dritten Quartal auf 565 Millionen Dollar, was einem Rückgang von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Maßgeblich hierfür waren Buchwertverluste bei Finanzanlagen sowie ein Anstieg der Zinsaufwendungen von 243 Millionen auf 288 Millionen Dollar. Die gesamten Funds from Operations (FFO) sanken von 3,25 auf 3,09 Dollar je verwässerter Aktie. Der immobilienbezogene FFO (Real Estate FFO) kletterte hingegen um 4,7 Prozent auf 3,37 Dollar je Aktie beziehungsweise 1,28 Milliarden Dollar. Das inländische Netto-Betriebsergebnis (NOI) legte um 6,6 Prozent zu, gestützt durch ein besonders starkes Quartal der Gastronomieflächen.

Gleichzeitig setzt der Konzern seine selektive Expansion fort. Vor wenigen Tagen vereinbarte das Unternehmen den Erwerb des University Village in Seattle — eines rund 600.000 Quadratfuß großen Open-Air-Einkaufszentrums nahe der University of Washington —, dessen Abschluss für das vierte Quartal avisiert ist. Zudem wurde im Herbst der Zukauf eines rund 100 Acre großen Areals in Nashville für 32,5 Millionen Dollar vollzogen, auf dem in Kürze der Spatenstich für das gemischt genutzte Projekt Sagefield erfolgen soll. In Seattle feierte der Konzern mit dem District at Northgate unlängst die Eröffnung seines ersten reinen Wohnbauprojekts.

Angesichts der soliden operativen Entwicklung hob die Unternehmensführung die Spanne für den jährlichen Real Estate FFO um zehn Cent auf 13,30 bis 13,40 Dollar je Aktie an. Mit einer Liquidität von rund 9 Milliarden Dollar, bestehend aus 1,3 Milliarden Dollar an Barmitteln und 7,7 Milliarden Dollar an ungenutzten Kreditfazilitäten, sieht Eli Simon das Unternehmen bestens positioniert, um Entwicklungen und Akquisitionen selbst in einem restriktiven Zinsumfeld diszipliniert voranzutreiben.

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