Die NOVUM Hospitality hat die dauerhafte Schließung des Hotels Crowne Plaza Frankfurt im Stadtteil Niederrad mitgeteilt. Diese Entscheidung wurde getroffen, da der sichere und verantwortbare Weiterbetrieb des Objekts aufgrund substanzieller baulicher Mängel nicht länger gewährleistet werden konnte. Der Schutz der Gesundheit und Sicherheit von Gästen sowie Mitarbeitenden wurde seitens NOVUM Hospitality als oberste Priorität benannt.
Trotz intensiver Bemühungen, eine konsensfähige Lösung zu finden, konnte mit dem verantwortlichen Eigentümer des Gebäudes keine Einigung über die Umsetzung zwingend erforderlicher Sanierungsmaßnahmen erzielt werden. Die identifizierten Mängel betrafen verschiedene sicherheitsrelevante Bereiche, deren Behebung für einen fortgesetzten Betrieb unerlässlich gewesen wäre. Dies führte letztlich zur Notwendigkeit der Schließung.
Hintergrund der Entscheidung und bauliche Mängel
Die Grundlage für die Entscheidung zur Schließung bildeten schwerwiegende bauliche Defizite. Diese umfassten unter anderem den Brandschutz, die strukturelle Befestigung von Fassadenelementen sowie die Betriebssicherheit der Aufzugsanlagen. Ein weiterer kritischer Punkt war der sichere Umgang mit nachgewiesenen asbesthaltigen Baustoffen innerhalb des Gebäudes. Die kumulative Wirkung dieser Mängel führte zur Unmöglichkeit, einen Hotelbetrieb unter verantwortungsvollen Bedingungen aufrechtzuerhalten.
Entscheidend für die umgehende Schließung war ferner die Mitteilung, dass der bestehende Versicherungsschutz aufgrund der festgestellten Mängel ab dem Zeitpunkt der Bekanntgabe nicht mehr als ausreichend erachtet wurde. Ohne einen vollständigen und adäquaten Versicherungsschutz sah NOVUM Hospitality keine Möglichkeit, den Hotelbetrieb verlässlich fortzusetzen. Ein solcher Umstand entzieht der operativen Tätigkeit die notwendige rechtliche und finanzielle Absicherung.
Samira Etmenan, Chief Executive Officer von NOVUM Hospitality, äußerte in diesem Zusammenhang, die Entscheidung sei außerordentlich schwergefallen. Das Crowne Plaza Frankfurt sei über viele Jahre ein wesentlicher Bestandteil des Portfolios und ein bedeutsames Objekt in Frankfurt-Niederrad gewesen. Sie bedauerte, dass unter den gegebenen Umständen keine andere verantwortbare Entscheidung getroffen werden konnte.
Mitarbeiter und zukünftige Perspektiven
Bezüglich der tarifbeschäftigten Mitarbeitenden befindet sich NOVUM Hospitality derzeit im konstruktiven Austausch mit der zuständigen Beschäftigtenvertretung. Ziel dieser Gespräche ist es, gemeinsam verantwortungsvolle Lösungen für alle betroffenen Kolleginnen und Kollegen zu erarbeiten und die Übergangsphase bestmöglich zu gestalten.
- —Mängel betrafen Brandschutz und Fassadenbefestigung.
- —Betriebssicherheit der Aufzüge war beeinträchtigt.
- —Umgang mit asbesthaltigen Baustoffen erforderte Maßnahmen.
- —Ausreichender Versicherungsschutz war nicht mehr gegeben.













