Am 23. September wurde in Monheim am Rhein das Richtfest für einen Neubau am Rudolf-Loh-Platz begangen. Die Stadtentwicklungsgesellschaft Monheim am Rhein mbH (SEG) und das Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck hatten hierzu gemeinsam mit den beteiligten Projektpartnern eingeladen. Das Bauvorhaben umfasst ein sechsgeschossiges Bürogebäude, welches eine Bruttogrundfläche von rund 8.800 Quadratmetern aufweist. Der Bau wurde im Februar 2026 initiiert.
Der neue Standort, gelegen im Monheimer Rheinpark, wird nach seiner geplanten Fertigstellung im Oktober 2027 vom Softwareunternehmen Eplan GmbH & Co. KG sowie dessen Tochtergesellschaft Cideon Software & Services bezogen. Die nutzbaren Flächen erstrecken sich über rund 8.000 Quadratmeter und sind konzipiert, um verschiedene Arbeits- und Nutzungsformen zu integrieren. Neben traditionellen Büroarbeitsplätzen werden Bereiche für Kooperation, Besprechungen, Schulungen sowie großzügige Aufenthaltszonen realisiert.
Architektonische Merkmale und Nachhaltigkeitsansatz
Das Gebäude am Rudolf-Loh-Platz setzt architektonisch Akzente, insbesondere durch eine schräg verlaufende Pfosten-Riegel-Fassade im Eingangsbereich, die sich über fünf der insgesamt sechs Geschosse erstreckt. Eine zusätzliche Dachterrasse steigert die Aufenthaltsqualität für die künftigen Nutzer. Frau Estelle Dageroth, Geschäftsführerin der SEG, äußerte, dass das Projekt einen modernen und langfristig attraktiven Unternehmensstandort darstelle, der die weitere Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Monheim am Rhein unterstütze.
Ein wesentlicher Fokus der Projektentwicklung liegt auf einem nachhaltigen Gebäudebetrieb. Die Gebäudetechnik ist darauf ausgelegt, zentrale Funktionen bedarfsgerecht zu steuern und einen ressourcenschonenden Betrieb zu gewährleisten. Für die Wärme- und Kälteversorgung wird eine Geothermieanlage genutzt, deren Installation teilweise unter dem Gebäude erfolgt. Ergänzend sind eine Photovoltaikanlage sowie ein extensives Gründach vorgesehen. Die Projektpartner streben eine Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) an.
Herr Axel Wirges, Niederlassungsleiter von Goldbeck, hob hervor, dass nach etwa sieben Monaten Bauzeit ein wichtiger Meilenstein erreicht wurde. Er betonte die individuelle Umsetzung eines modernen Bürogebäudes durch die systematisierte Bauweise von Goldbeck, sichtbar an der Fassadengestaltung, der Geothermieanlage und den vielfältigen Nutzungsflächen.














