Das Projekt „GUTE UTA“ im Münchner Osten transformiert ein vormaliges Gewerbegebiet zu einem integralen Stadtquartier. Dieses Vorhaben sieht die Realisierung von circa 2.700 Wohneinheiten vor, ergänzt durch Flächen für gewerbliche Nutzungen und soziale Infrastruktur. Die Entwicklung ist darauf ausgelegt, einen lebendigen und nachhaltigen Lebensraum zu schaffen, welcher die vorhandene, weitgehend versiegelte Fläche neu ordnet, saniert und ökologisch aufwertet. Anstelle von Schotter und Asphalt werden künftig öffentlich zugängliche Grün- und Parkflächen etabliert.
Die Entwicklung des GUTE UTA Quartiers ist ein Beispiel für die Schaffung dringend benötigten Wohnraums, ohne die Inanspruchnahme wertvoller Freiflächen am Stadtrand. Die Mehrheit der geplanten Flächen ist für Wohnzwecke vorgesehen, ergänzt durch diverse Gewerbe- und Mischnutzungen. Dabei wird gezielt Raum für Handwerksbetriebe und Kleingewerbe berücksichtigt, um zur Belebung und Vernetzung innerhalb des Quartiers beizutragen. Die Neuordnung des Areals beinhaltet zudem eine nachhaltige Entsiegelung und ökologische Aufwertung des Bodens.
Konversion als städtebauliche Strategie
Das Projekt GUTE UTA greift die städtische Zielsetzung auf, bestehende, primär gewerblich genutzte Flächen für die Schaffung neuen Wohnraums zu aktivieren. Diese Strategie wurde bereits im Wahlkampf vom Oberbürgermeister Dominik Krause betont und wird aktuell unter anderem von der städtischen Umbauagentur verfolgt. Die Umwandlung und Neuordnung vorhandener Flächen stellt eine der zentralen Herausforderungen für wachsende Metropolen dar, insbesondere in angespannten Wohnungsmärkten. Hierbei gilt es, vorhandene Potenziale auszuschöpfen, anstatt zusätzliche Freiflächen zu beanspruchen.
Die Eigentümer des Quartiers GUTE UTA werden dieses Transformationsprojekt auf der EXPO REAL, die vom 5. bis 7. Oktober in München stattfindet, vorstellen. Sie äußerten die Überzeugung, dass das Quartier GUTE UTA als beispielhaft für das Gelingen eines solchen Transformationsprozesses dienen kann. Die Entwicklung integriert die Schaffung von Wohnraum, ansprechende Architektur, hochwertig gestaltete Freiräume, nachhaltige Mobilität und ökologische Aufwertung, wodurch ein vormals wenig zugängliches Gewerbegebiet in einen lebendigen neuen Stadtteil umgewandelt wird.
Verantwortliche Akteure
Hinter dem Projekt steht eine Kooperation aus sieben Eigentümern, die sich der gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind. Dies umfasst die Landeshauptstadt München sowie sechs private Eigentümer. Die privaten Eigentümer haben sich in der Kooperationsgemeinschaft R6 zusammengeschlossen. Diese Gemeinschaft besteht aus dem Joint Venture der ALP.X Group mit Gingko, der KM Wohnbau GmbH, der Familie Oswald, der Wertcontor GmbH, der ZAR Real Estate GmbH sowie der Periskop Development GmbH. Die Vertretung der Kooperationsgemeinschaft R6 übernimmt die Büschl Unternehmensgruppe Projektentwicklung GmbH, repräsentiert durch Caroline Scharifzadeh, welche zudem als Sprecherin auf der EXPO REAL fungiert.
- —Landeshauptstadt München
- —Joint Venture der ALP.X Group mit Gingko
- —KM Wohnbau GmbH
- —Familie Oswald
- —Wertcontor GmbH
- —ZAR Real Estate GmbH
- —Periskop Development GmbH














