Die PANDION AG hat mitgeteilt, dass im Rahmen der laufenden Sanierungsbemühungen und der fortgesetzten Prüfung ihres Projektportfolios Anträge auf Eröffnung von Insolvenzverfahren für zwei zusätzliche Projektgesellschaften der Gruppe gestellt werden sollen. Diese Entscheidung resultiert aus den aktuellen wirtschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen der betreffenden Gesellschaften.
Die beabsichtigten Antragstellungen werden kurzfristig bei den jeweils zuständigen Insolvenzgerichten eingereicht. Dies folgt auf eine bereits am 27. August 2026 erfolgte Kommunikation, in der das Unternehmen die Stellung von Insolvenzanträgen für weitere Projektgesellschaften der Gruppe bekannt gegeben hatte. Die aktuelle Entwicklung unterstreicht die Herausforderungen, denen sich der Projektentwickler in seinem Restrukturierungsprozess gegenübersieht.
Betroffene Einheiten und fortlaufende Prüfungen
Von den nunmehr geplanten Anträgen sind die PANDION Asperg GmbH & Co. KG sowie die PANDION OFFICEHOME Altenbergerstraße GmbH & Co. KG betroffen. Die Gründe für diese spezifischen Entscheidungen liegen in den individuellen wirtschaftlichen und finanziellen Gegebenheiten dieser Projektgesellschaften. Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Evaluierung des Gesamtportfolios.
Parallel zu diesen Schritten setzt die PANDION AG die Prüfung der verbleibenden Projekte und Gesellschaften fort. Hierbei liegt der Fokus auf deren wirtschaftlicher Tragfähigkeit und den jeweiligen Entwicklungsmöglichkeiten. Dieser Prozess dient der Sicherstellung einer nachhaltigen Restrukturierung und der Konzentration auf jene Projekte, die eine solide Basis für die zukünftige Geschäftstätigkeit bieten. Das Unternehmen hat zudem angekündigt, die Öffentlichkeit über weitere wesentliche Entwicklungen proaktiv zu informieren.
Hintergrund der Maßnahmen
Die Insolvenzanträge sind eine direkte Konsequenz der detaillierten Analysen, die im Rahmen des laufenden Sanierungsprozesses durchgeführt werden. Diese Analysen berücksichtigen die aktuelle Marktlage, die Finanzierungsbedingungen sowie die spezifischen Projektfortschritte und -risiken. Die PANDION AG betont, dass diese Entscheidungen notwendig sind, um eine geordnete Abwicklung der betroffenen Projekte zu gewährleisten und gleichzeitig die Grundlage für eine Stabilisierung des verbleibenden Unternehmens zu schaffen. Die fortwährende Bewertung des gesamten Portfolios ist entscheidend für den Erfolg der Restrukturierungsbemühungen.














