Die P&P Group engagiert sich maßgeblich in der Stadtentwicklung Fürths durch die Realisierung von Projekten an der Gebhardtstraße sowie auf dem ehemaligen Hornschuch-Campus. Diese Vorhaben zielen darauf ab, ehemals gewerblich oder industriell genutzte Flächen zu revitalisieren und zukunftsfähige Lebensräume zu schaffen. Dabei werden Wohnen, Arbeiten und gemeinschaftliche Nutzungen miteinander verbunden. Der Fokus liegt auf der Entwicklung urbaner Quartiere, die einen langfristigen Mehrwert für die Stadt und ihre Bewohner generieren.
Neues Wohnquartier an der Gebhardtstraße
Das Areal an der Gebhardtstraße 33–35, vormals Standort des Muecke Outlets, wird nach dessen Umzug in das FLAIR Fürth neu entwickelt. Das Bestandsgebäude wird rückgebaut, um Raum für eine Wohnbebauung zu schaffen. Hier plant die P&P Group ein modernes Wohnquartier mit rund 250 Wohnungen und einer Gesamtwohnfläche von circa 6.200 Quadratmetern. Ursprünglich als studentisches Wohnheim konzipiert, entsteht nun eine Apartmentanlage, die ein breiteres Spektrum urbaner Zielgruppen anspricht. Dieses Projekt fügt sich in das bestehende Engagement der P&P Group entlang der Gebhardtstraße ein, wo das Unternehmen bereits mehrere Immobilienprojekte, darunter ein Hotel, erfolgreich realisiert hat.
Die Gestaltung des neuen Wohnangebots konzentriert sich auf moderne Apartments, die der steigenden Nachfrage nach kompakten und hochwertig ausgestatteten Wohnformen in städtischen Lagen begegnen. Ergänzt wird das Angebot durch größere Wohneinheiten, die einen ausgewogenen Wohnungsmix gewährleisten. Bezüglich der ökologischen und energetischen Standards erklärte Eva-Maria Zurek, CEO der P&P Group, dass ein zukunftsfähiges Wohnen weit über die reine Schaffung von Wohnungen hinausgehe und ökologisch verantwortlich, energieeffizient sowie wirtschaftlich nachhaltig sein müsse. Diese Ansprüche werden an der Gebhardtstraße mit der geplanten Umsetzung der Standards KfN-QNG EH 40 Plus und NaWoh realisiert. Zudem werden das architektonische Erscheinungsbild und die Außenwirkung des Gebäudes überarbeitet, um die städtebauliche Integration zu stärken. Eine Optimierung der Tiefgarage sowie die Prüfung moderner Parksysteme sollen eine effiziente Flächennutzung gewährleisten.
Central Homes Fürth: Transformation des Hornschuch-Campus
Auf dem ehemaligen Hornschuch-Campus entsteht mit „Central Homes Fürth“ eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in der Metropolregion Nürnberg. Mit einem geplanten Verkaufsvolumen von rund 240 Millionen Euro stellt dieses Vorhaben das größte Projekt in der über 30-jährigen Unternehmensgeschichte der P&P Group dar. Auf einer Fläche von circa 25.000 Quadratmetern wird ein modernes Stadtquartier mit insgesamt rund 1.000 Wohnungen realisiert. Die Bruttogrundfläche von etwa 45.000 Quadratmetern beinhaltet ein urbanes Wohnensemble mit unterschiedlichen Nutzungen, darunter ein Kindergarten, seniorengerechte Wohnangebote sowie Apartments. Diese vielfältige Kombination schafft ein lebendiges Quartier für verschiedene Generationen und Lebensmodelle.
Die P&P Group entwickelt das Areal seit rund acht Jahren und hat bereits wesentliche Grundlagen für die Quartiersentwicklung geschaffen, einschließlich der umfassenden Erschließung und eines Parkhauses mit etwa 400 Stellplätzen. Die Lage in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof und die Anbindung an die Metropolregion machen Central Homes für Familien, Pendler, Studierende und Senioren gleichermaßen attraktiv. Aktuell befinden sich die Bauarbeiten in einer intensiven Phase, mit circa 80 Rohbau-Fachkräften und vier Kränen im Einsatz. Die Fertigstellung von rund 800 Wohneinheiten ist bis Ende 2029 vorgesehen, die vollständige Realisierung des Quartiers bis Ende 2031.
Ein besonderes Element des Quartiers ist der denkmalgeschützte Lokschuppen aus dem Jahr 1860. Nach Übernahme durch P&P-Gründer Michael Peter im Jahr 2016 werden Maßnahmen zur Sicherung und Erhaltung der historischen Bausubstanz vorbereitet. Der Lokschuppen soll sich zu einem lebendigen, generationsübergreifenden Begegnungsort entwickeln. Auf rund 350 Quadratmetern sind ein multifunktionaler Veranstaltungssaal, Workshop- und Gruppenräume sowie Freizeitangebote für Jugendliche geplant. Michael Peter betonte, dass mit dem Lokschuppen ein Stück Fürther Identität bewahrt und ein Ort für Kultur, Bildung, Gemeinschaft und soziale Teilhabe geschaffen werden soll. Die Planung und Umsetzung dieses Projekts werden voraussichtlich bis 2029 andauern.














