Die Niersberger Group hat einen weiteren Auftrag zur seriellen Sanierung von Wohnungen im genossenschaftlichen Eigentum erhalten. Betroffen sind 48 Wohneinheiten der Baugenossenschaft Ansbach, die in drei Gebäuden an den Adressen Theodor-Alt-Weg 1-3 & 5-9 sowie Hans-Thoma-Weg 18-22 liegen. Die Sanierungsmaßnahmen zielen darauf ab, den Effizienzhaus-Standard EH55 zu erreichen.
Niersberger tritt bei diesem Vorhaben als Generalübernehmer auf und kombiniert dabei Planung sowie Ausführung. Die Maßnahmen umfassen die Installation einer hochgedämmten Holzfassade mittels vorgefertigter Rahmenelemente, den Einbau neuer Kunststofffenster mit Dreifachverglasung, die Erneuerung der Dachhaut und der Balkonanlagen. Ferner ist eine umfassende Modernisierung der technischen Gebäudeausrüstung vorgesehen.
René Fabian, Geschäftsführer der Niersberger Group, weist auf die Bedeutung der seriellen Sanierung hin. Er betont, diese Methode, die Planung und Ausführung aus einer Hand bereitstellt, sei ein entscheidender Faktor, um Wohnungsbestände effizienter, wirtschaftlicher und bei konstant hoher Qualität energetisch zu modernisieren.
Umfang der Maßnahmen und Zeitplan
Die Modernisierung der Gebäudetechnik umfasst ein neues Wärmesystem mit Nahwärmenetz für die drei Gebäudekomplexe, die Erneuerung von Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallationen sowie die Bereitstellung einer Glasfaser-Infrastruktur für jede Wohneinheit. Die Planungsphase ist für den Zeitraum von Juni bis November 2026 terminiert. Die Ausführung der Sanierungsarbeiten beginnt im März 2027 und ist für eine Fertigstellung im Dezember 2028 vorgesehen.
Christoph Wenzl, kaufmännischer Vorstand der 1909 gegründeten Baugenossenschaft Ansbach, hebt die wirtschaftliche sowie innovative Dimension der seriellen Sanierung hervor. Er bezeichnet die Zusammenarbeit mit einem Komplettanbieter, welcher regionale Produktion nutzt, als die effektivste Methode zur Klimaneutralstellung der Bestände. Markus Zahner, technischer Vorstand der Genossenschaft, ergänzt, dass die Umsetzung ökologische und wirtschaftliche Vorteile biete und zudem die regionale Wirtschaft stärke. Die Nutzung regionaler Kompetenzen und Produktionsstandorte fördere die Wertschöpfung vor Ort und unterstütze eine nachhaltige Entwicklung.
- —CO2-Reduktion: bis zu 90 Prozent erwartet
- —Einsparungen beim Primärenergieverbrauch: rund 80 Prozent prognostiziert
Die Niersberger Group trägt zur Reduktion von CO2-Emissionen bei, indem die Materiallieferungen für die Sanierung aus dem werkseigenen Standort in Lichtenau stammen, was einen geringen CO2-Ausstoß im Gesamtprojekt gewährleistet. Niersberger ist zudem Gründungsmitglied der Deutschen Allianz für Serielle Sanierung (DASS), einem Bündnis führender Gesamtlösungsanbieter in Deutschland, das den Markthochlauf der seriellen Sanierung in Politik und Immobilienwirtschaft fördert.














