Der Betreiber nexspace data centers hat sich ein Grundstück im oberbayerischen Erding gesichert, um dort ein neues Rechenzentrum zu realisieren. Für das rund 10.000 Quadratmeter große Areal erwarb das Unternehmen mit Sitz in Heidelberg ein Erbbaurecht. Bei der juristischen Strukturierung und dem Vollzug dieser Immobilientransaktion wurde nexspace von der globalen Wirtschaftskanzlei DLA Piper beraten.
Mit dem Abschluss des Erbbaurechtsvertrags schafft nexspace die Grundlage für den Neubau der Anlage nahe der bayerischen Landeshauptstadt München. Das Grundstück bietet mit seiner Fläche von etwa einem Hektar den erforderlichen Raum für die Errichtung der technischen Infrastruktur. Erding reiht sich damit in das Netzwerk des Betreibers ein, der auf lokale Rechenzentren im gesamten deutschsprachigen Raum spezialisiert ist.
Ausrichtung auf Mittelstand und öffentliche Auftraggeber
Das geplante Rechenzentrum in Erding soll nach seiner Fertigstellung gezielt auf Organisationen mit gehobenen Sicherheitsansprüchen ausgerichtet sein. Das Angebot adressiert Start-ups, mittelständische Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen, die auf geschützte und lokale Datenverarbeitung angewiesen sind.
Für nexspace stellt das Areal bei München einen bedeutenden Ausbauschritt dar. Erding wird nach Heidelberg, Graz und Stuttgart der vierte Standort im Portfolio des Heidelberger Betreibers. Das Unternehmen verfolgt das Konzept, Rechenzentrumskapazitäten dezentral zur Verfügung zu stellen, um Anwendern vor Ort verlässliche Kapazitäten bereitzustellen.
- —Sicherung eines 10.000 Quadratmeter großen Grundstücks über ein Erbbaurecht
- —Vierter Standort von nexspace nach Heidelberg, Graz und Stuttgart
- —Zielgruppenfokus auf Start-ups, mittelständische Unternehmen und öffentliche Einrichtungen
- —Geplante Inbetriebnahme der Infrastruktur für das Jahr 2028
Inbetriebnahme für das Jahr 2028 geplant
Die Realisierung des Projekts ist langfristig angelegt. Nach den aktuellen Planungen von nexspace ist die offizielle Inbetriebnahme der Einrichtung für das Jahr 2028 vorgesehen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen die baulichen Voraussetzungen auf dem Erdinger Grundstück geschaffen werden, um den operativen Betrieb termingerecht aufzunehmen.














