Die im Februar 2024 etablierte Initiative gefma women hat ein fünfköpfiges Ladies Board eingesetzt. Dieses Gremium zielt darauf ab, Frauen im Facility Management (FM) zu vernetzen, ihre Präsenz in der Branche zu stärken und sie auf ihrem beruflichen Weg zu unterstützen. Aus einer anfänglichen Plattform für den Austausch ist innerhalb kurzer Zeit eine relevante Gemeinschaft für die Branche entstanden.
Das Ladies Board agiert als sogenannter „Think & Do Tank“. Seine Hauptaufgabe ist die Aufnahme von Perspektiven, Ideen und Impulsen aus der gefma women Community. Diese werden anschließend in konkrete Formate und Angebote überführt. Der Fokus liegt auf der Entwicklung zukunftsorientierter Veranstaltungen und Formate, die einen direkten Mehrwert für Frauen im FM schaffen sollen. Die Mitglieder des Boards sind zudem angehalten, den Austausch engagierter Frauen aktiv zu fördern, die brancheninterne Vernetzung zu intensivieren und den Gemeinschaftsgedanken von gefma women zu stärken.
Stärkung der beruflichen Entwicklung im FM
Unter dem Claim „Sichtbarkeit schaffen. Potenziale fördern. Zukunft gestalten.“ bündelt das Ladies Board seine Kernziele. Dies umfasst die Stärkung von Frauen in ihrer fachlichen und persönlichen Entwicklung sowie die Eröffnung neuer beruflicher Perspektiven. Die Etablierung des Boards fällt in eine Phase tiefgreifender Veränderungen innerhalb des Facility Managements. Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit, der Bedarf an Fachkräften und neue Arbeitswelten stellen die Unternehmen vor weitreichende Herausforderungen, die sich auch auf die Anforderungen an Kompetenzen und Führung auswirken.
gefma women setzt an dieser Stelle an, um Frauen für Fach- und Führungsaufgaben im Facility Management zu gewinnen und entsprechend zu qualifizieren. Das neue Ladies Board vereint fünf Frauen aus unterschiedlichen Unternehmen der Facility-Management- und Immobilienwirtschaft. Alle Mitglieder wirken gleichberechtigt an der Weiterentwicklung von gefma women mit und bringen ihre Expertise ein. Annelie Casper, Geschäftsführerin von gefma und Mitbegründerin der Initiative gefma women, betonte, dass mit dem Ladies Board die Erfahrungen und Sichtweisen engagierter Teilnehmerinnen noch stärker in die Initiative einbezogen werden sollen, um konkrete Angebote zu schaffen, die Frauen im FM voranbringen. Sie hob hervor, dass eine zukunftsfähige Branche unterschiedliche Perspektiven sowie Menschen benötige, die bereit seien, Verantwortung zu übernehmen und Kompetenzen einzubringen.
Fokus auf Female Leadership und Mentoring
Das Ladies Board versteht sich nicht nur als beratendes Organ, sondern als aktiver Gestalter der Initiative gefma women. Zu den Schwerpunkten der zukünftigen Arbeit zählen die Förderung von Female Leadership, die Entwicklung von Mentoring-Angeboten, die verstärkte Sichtbarkeit weiblicher Vorbilder sowie die Konzeption neuer Netzwerk- und Veranstaltungsformate. Mit diesen Maßnahmen möchte gefma women einen Beitrag zur Gewinnung und Weiterentwicklung qualifizierter Fach- und Führungskräfte sowie zur Zukunftsfähigkeit der gesamten Facility-Management-Branche leisten.
- —Britta Noppen, Diakonie Michaelshoven Domus
- —Angelika Dankert, Apleona
- —Gilfe Tweer, Keßler Solutions
- —Laura Beck, M&P BEGIS
- —Stefanie Nickl, MEDIAN Facility Service














