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Neuentwicklung des Hertie-Areals in Schleswig: Planungsrechtliche Hürden überwunden

Die Highstreet Group hat mit der Stadt Schleswig die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Revitalisierung des ehemaligen Hertie-Areals am Stadtweg 66–70 geschaffen, um ein neues innerstädtisches Quartier zu realisieren.

KI-generiertNeuentwicklung des Hertie-Areals in Schleswig: Planungsrechtliche Hürden überwunden – KI-generiertes Symbolbild
Neuentwicklung des Hertie-Areals in Schleswig: Planungsrechtliche Hürden überwunden. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Immobilie, Person oder Situation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act). Mehr zur KI-Transparenz.

Die Highstreet Group hat einen entscheidenden Meilenstein bei der Neuentwicklung des ehemaligen Hertie-Areals am Stadtweg 66–70 in Schleswig erreicht. Sowohl der Bau-, Klimaschutz- und Umweltausschuss (BKU) als auch die Ratsversammlung der Stadt Schleswig haben in ihren jüngsten Sitzungen die notwendigen Beschlüsse für das Vorhaben gefasst. Diese umfassen den Durchführungsvertrag sowie den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 18 „Stadtweg 66 bis 70“.

Die rechtliche Basis für das Projekt wurde bereits am 2. September 2026 durch die notarielle Beurkundung des Grundstückskaufvertrages zwischen der Stadt und der Highstreet Group gelegt. Mit den aktuellen Beschlüssen sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Beginn der Umsetzung vollständig gegeben. Herr Kai Eric Wientapper und Herr Hayo Nadler, beide geschäftsführende Gesellschafter der Highstreet Group, äußerten sich dankbar für die konstruktive und zuverlässige Zusammenarbeit mit der Stadt Schleswig in den vergangenen Jahren und freuen sich auf die Wiederbelebung des westlichen Zugangs zur Innenstadt.

Konzept und Umfang des neuen Quartiers

Am markanten Kreuzungspunkt Moltkestraße/Stadtweg ist ein vier- bis fünfgeschossiger Gebäudekomplex vorgesehen, welcher Wohnen und Einzelhandel synergetisch verbindet und die städtebauliche Qualität des westlichen Auftakts der Fußgängerzone steigert. Im rückwärtigen Bereich, zur Michaelisallee hin, ergänzt eine Reihenhausbebauung das Ensemble. Das Projekt umfasst rund 82 Wohnungen mit ein bis vier Zimmern, deren Größen zwischen circa 40 und 110 Quadratmetern variieren. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Schaffung von barrierefreiem und altersgerechtem Wohnraum in zentraler Lage.

Im Erdgeschoss des Gebäudekomplexes entstehen bis zu fünf Gewerbeeinheiten mit einer Gesamtverkaufsfläche von etwa 1.000 Quadratmetern. Diese sollen zur Stärkung der Nahversorgung und der Angebotsvielfalt in der Innenstadt beitragen. Die Bruttogeschossfläche des gesamten Vorhabens beträgt rund 10.000 Quadratmeter. Ergänzt wird dies durch eine Tiefgarage von circa 1.200 Quadratmetern, die über die Moltkestraße erschlossen wird.

Projektzeitplan und begleitende Maßnahmen

Die Entwicklung basiert auf einer im Jahr 2022 zwischen der Stadt Schleswig und der Peters + Gruf Grundvermögen GmbH/Highstreet Development GmbH geschlossenen Anhandgabevereinbarung. Das ursprüngliche Konzept wurde in den letzten Jahren aufgrund gestiegener Baupreise und Zinsen wirtschaftlich angepasst. Nach dem Aufstellungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan im Jahr 2023 und dem Entwurfs- und Veröffentlichungsbeschluss im November 2025 ist das Bebauungsplanverfahren mit dem jüngsten Satzungsbeschluss abgeschlossen.

Die Highstreet Group wird nun das Baugenehmigungsverfahren initiieren. Der geplante Baubeginn ist für das erste Halbjahr 2027 avisiert, wobei eine Bauzeit von rund zwei Jahren prognostiziert wird. Parallel zur Hochbauentwicklung plant die Stadt Schleswig eine Neugestaltung des angrenzenden Schleiplatzes. Diese Neugestaltung beinhaltet Baumpflanzungen, Sitzgelegenheiten mit Blick auf die Schlei sowie ein Wasserspiel, wobei Impulse aus einer Jugendbeteiligung im Mai 2026 in die Planung einfließen.

Herr Hayo Nadler betonte die Bedeutung des Stadtwegs 66–70 als Schlüsselgrundstück für die gesamte Innenstadt und äußerte die Freude, gemeinsam mit der Stadt Schleswig ein Quartier zu realisieren, das Wohnen, Einzelhandel und öffentlichen Raum wieder zusammenführt.

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