Die Wiesbadener Full-Service-Agentur STERN, spezialisiert auf Immobilienkommunikation, begleitet die Gründung einer neuen Standortinitiative in Frankfurt-Praunheim. STERN ist bekannt für die Etablierung und operative Steuerung solcher Zusammenschlüsse von Immobilieneigentümern, welche die strategische Aufwertung von Standorten verfolgen. Bereits im Jahr 2009 gründete die Agentur die "Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main", die als erste privatwirtschaftlich organisierte Gemeinschaft dieser Art in Deutschland gilt. In den vergangenen Jahren hat STERN insgesamt sieben solcher Initiativen von Stuttgart bis Düsseldorf etabliert, geführt oder beraten.
Der jüngste Auftrag führt das Unternehmen erneut in das Rhein-Main-Gebiet. In Praunheim hat sich eine Initiative aus verschiedenen Unternehmen formiert, deren Ziel die gemeinsame Aufwertung des Stadtteils ist. Ein wesentlicher Fokus liegt dabei auf der geplanten städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme im Frankfurter Westen. Praunheim, ein Stadtteil im Nordwesten Frankfurts, ist geprägt durch gewachsene Strukturen und eine hohe Lebensqualität nahe dem Nidda-Park.
Ziele und Beteiligte der Initiative
Die Gründungsmitglieder und -förderer der Initiative setzen sich aus Grundstückseigentümern zusammen, die Flächen rund um die Alte Ziegelei in Praunheim besitzen. Dieses Areal wird als ideal für die zügige Entwicklung neuer Wohnungen erachtet. Zu den Initiatoren und Unterstützern zählen die P+B Group, Gerüstbau Paul, Quadro und die Familie Gebhart. Deren gemeinsames Anliegen ist es, Impulse für die Weiterentwicklung des Stadtteils zu geben, die vorhandenen Potenziale zu nutzen und Praunheim als attraktiven Lebens- und Arbeitsstandort zu stärken.
- —Setzen von Impulsen für die Stadtteilentwicklung
- —Nutzung vorhandener Potenziale
- —Stärkung Praunheims als Lebens- und Arbeitsstandort
- —Fokus auf Wohnraum und Bürgerdialog
Ein zentraler Aspekt der Initiative ist die Schaffung von Wohnraum. Florian Hirt, Sprecher der Standortinitiative, betonte, dass Frankfurt dringend neue Wohnungen benötige. Er merkte an, dass die geplante Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM) kein Instrument für schnelle Fortschritte darstelle. Ein weiteres Anliegen der beteiligten Unternehmen ist die Verbesserung der Verkehrsanbindung.
Hirt kritisierte den aktuellen Planungsstand bezüglich der neuen Haltestelle der Regionaltangente West in Praunheim, die seiner Aussage nach ohne direkte Wohnbebauung im Umfeld entstehen würde. Er wies darauf hin, dass dies nicht die Verwendung von Steuergeldern sei, die sich die Bürger Frankfurts wünschten, und kündigte an, künftig über solche Widersprüche in der Stadtpolitik informieren zu wollen.













