Die Unternehmensgruppe Sahle Wohnen baut ihre Aktivitäten in der Rhein-Neckar-Region weiter aus und realisiert in Ludwigshafen ein neues Wohnbauvorhaben. Im Rahmen der sozial-ökologischen Quartiersentwicklung Heinrich-Pesch-Siedlung entstehen 47 öffentlich geförderte Wohneinheiten. Das gesamte Investitionsvolumen für die Baumaßnahme beläuft sich auf rund 13,1 Millionen Euro.
Zur Finanzierung des Vorhabens übergaben der rheinland-pfälzische Bauminister Sven Teuber und Sandra Baumbach, Vorstandsmitglied der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), einen Förderbescheid über 10,7 Millionen Euro an Friederich Sahle, den geschäftsführenden Gesellschafter von Sahle Wohnen. Das Neubauprojekt soll einen messbaren Beitrag zur Entlastung des angespannten regionalen Wohnungsmarktes leisten.
Differenzierte Mietpreisbindungen und soziale Infrastruktur
Das Wohnungskontingent teilt sich in zwei Förderstufen auf. Für 31 Einheiten, die sich an Haushalte mit geringem Einkommen richten, gilt eine Mietpreisbindung über einen Zeitraum von 30 Jahren. Der Mietpreis ist hierbei auf 7,45 Euro pro Quadratmeter festgesetzt. Weitere 16 Einheiten stehen Haushalten mit mittlerem Einkommen zur Verfügung. Für diesen Teilbereich beträgt die Miete 8,45 Euro pro Quadratmeter bei einer Zweckbindung von 20 Jahren. Ergänzend zu den Wohnflächen entsteht im Quartier ein separater Gemeinschaftsraum zur Stärkung des nachbarschaftlichen Austauschs.
Die Gestaltung lebendiger Quartiere bildet einen zentralen Bestandteil der Unternehmensphilosophie von Sahle Wohnen, die der Bestandshalter bereits an mehr als 40 Standorten bundesweit umsetzt. Friederich Sahle betonte im Rahmen der Übergabe, dass zeitgemäßer Wohnraum soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit vereinen müsse. Auch Bauminister Sven Teuber hob hervor, dass bezahlbarer Wohnraum essenzielle Sicherheit schaffe und die Förderung gezielt Familien sowie Einzelpersonen mit kleinen und mittleren Einkommen stärke.
Effizienzstandard EH 40 und zukunftsfähiges Energiekonzept
In baulicher Hinsicht werden sämtliche Wohnungen nach dem anspruchsvollen Energieeffizienzstandard EH 40 realisiert. Dieser Standard reduziert den Bedarf an Heizwärme und Warmwasser auf ein Minimum, was neben ökologischen Vorteilen auch zu dauerhaft niedrigen Betriebskosten für die Mieterschaft führt.
- —Technologiekombination aus Photovoltaik, Fernwärme und Wasserstoff
- —Integration von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität
- —Verkehrsberuhigung des Wohngebiets durch dezentrale Quartiersgaragen
- —Erhalt von Freiflächen für soziale Begegnungen im Quartier
Das technische Gesamtkonzept der Heinrich-Pesch-Siedlung verzahnt eine diversifizierte Energieversorgung mit einem modernen Mobilitätsplan. Durch die Bündelung des ruhenden Verkehrs in Quartiersgaragen bleibt das unmittelbare Wohnumfeld weitgehend autofrei, wodurch die Aufenthaltsqualität im Außenbereich maßgeblich erhöht wird.














