Der US-amerikanische Milliardär und Citadel-Gründer Ken Griffin treibt gemeinsam mit seinen Partnern Vornado Realty Trust und Rudin eines der derzeit größten Büroprojekte Manhattans voran. Wie die Projektbeteiligten bekanntgaben, konnte für den Bau des 66 Stockwerke zählenden Hochhauses an der Adresse 350 Park Avenue in Midtown Manhattan eine Baufinanzierung in Höhe von $3,3 Milliarden gesichert werden.
Die Bereitstellung des Darlehens erfolgt durch ein Bankenkonsortium unter der Führung von Wells Fargo und J.P. Morgan Chase. Das geplante Objekt umfasst eine Gesamtnutzfläche von rund 1,9 Millionen Quadratfuß und zählt zu den markantesten Neubauvorhaben im New Yorker Geschäftszentrum.
Struktur des Joint Ventures und Flächenaufteilung
Im Rahmen der neu formierten Partnerschaft hält Griffin eine Mehrheitsbeteiligung von 60 Prozent an 350 Park Avenue. Auf Vornado Realty Trust entfallen 36 Prozent des Projekts, während das traditionsreiche New Yorker Immobilienunternehmen Rudin mit 4 Prozent beteiligt ist.
Griffins Finanzunternehmen Citadel wird als Hauptmieter fungieren und rund 1,05 Millionen Quadratfuß in dem Neubau anmieten. Die Fertigstellung des Ensembles ist für das Jahr 2032 anvisiert. Die verbleibenden 850.000 Quadratfuß, die sich vorwiegend in den oberen Etagen des Gebäudes befinden, sollen dem Markt zur Fremdvermietung zur Verfügung gestellt werden.
Projektumfeld und politische Rahmenbedingungen
Der erfolgreiche Finanzierungsabschluss folgt auf eine öffentlich ausgetragene Debatte zwischen Griffin und dem New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani. Mamdani hatte im April ein Video in den sozialen Medien veröffentlicht, in dem er vor Griffins Penthouse in 220 Central Park South für eine Sondersteuer auf Zweitwohnsitze warb. Der Vorstoß stieß in der gewerblichen Immobilienbranche auf deutliche Kritik, unter anderem durch Vornado-Chef Steven Roth während einer Analystenkonferenz Anfang Mai.
Weder Wells Fargo noch J.P. Morgan Chase äußerten sich auf Anfrage zunächst zu den Details der Transaktion.














