Die in Hengersberg ansässige KARL-Gruppe hat das bisher vom Chemiekonzern Huntsman genutzte Industrieareal in Deggendorf übernommen. Die Liegenschaft befindet sich in der Land-Au 30 und soll künftig unter dem Namen K.PARK DEGGENDORF als moderner Gewerbepark für mehrere Nutzer geführt werden. Vermittelt wurde die Immobilientransaktion durch das Beratungshaus JLL München.
Das Gewerbegrundstück umfasst eine Gesamtfläche von rund 22.000 Quadratmetern. Auf dem Areal befinden sich zwei größere Baukörper, die zusammen etwa 10.000 Quadratmeter vermietbare Nutzfläche bereitstellen. Diese verteilen sich auf Hallen-, Büro-, Labor- sowie Sozialflächen. Zudem stehen auf dem Gelände 74 Pkw-Stellplätze zur Verfügung, was zusammen mit der baulichen Struktur eine funktionale Teilbarkeit für unterschiedliche Betriebszwecke ermöglicht.
Neukonzeption als Multi-Tenant-Gewerbepark
Statt eines Abrisses setzt der neue Eigentümer auf den Erhalt und die bedarfsgerechte Modernisierung der vorhandenen Bausubstanz. Ziel der Projektentwicklung ist die Etablierung eines vielseitigen Gewerbeparks für kleine und mittelständische Betriebe aus Industrie, Produktion, Handwerk, Technik und Dienstleistung. Um regionalen Unternehmen wirtschaftliche Entfaltungsräume zu bieten, setzt die Eigentümerin auf flexible Zuschnitte sowie kalkulierbare Mietkonditionen, bei denen Büroflächen ab rund vier Euro pro Quadratmeter beginnen.
Ein erster Vermietungserfolg ist bereits verzeichnet: Rund 1.300 Quadratmeter Hallenfläche sowie rund 3.500 Quadratmeter Freifläche wurden langfristig gebunden. Wie André Karl hierzu erläuterte, verfüge das Areal über eine solide Grundsubstanz und ermögliche dank der Flächengröße sowie der modularen Aufteilung passgenaue Lösungen für den Mittelstand. Der Erhalt und die Weiterentwicklung des etablierten Industriestandorts eröffne neue Perspektiven für die gesamte Region.
Schrittweiser Ausbau und überregionale Anbindung
Für die verbleibenden Hallen-, Werkstatt-, Freiflächen und Büros bestehen laut Eigentümerin bereits mehrere konkrete Mietanfragen. Die Transformation des Standorts soll nun sukzessive realisiert werden. Ein wesentlicher Standortvorteil ist dabei die innerstädtische Lage mit schneller Erreichbarkeit der Graflinger Straße sowie die direkte Einbindung in das überregionale Fernstraßennetz. Durch die schrittweise Revitalisierung soll die Liegenschaft langfristig in ihren nächsten Lebenszyklus überführt werden.














