Ein traditionsreicher Lebensmittelhersteller konsolidiert seine Aktivitäten in Südkalifornien in einer neuen, 120.000 Quadratfuß großen Einrichtung in Santa Fe Springs. Dies stellt das erste Geschäft dar, das durch eine kürzlich gebildete Allianz von vier Industriestädten im Los Angeles County unterstützt wird.
Juanita’s Foods wird seine Produktion von seinem langjährigen Werk in Wilmington an den neuen Standort 13100 Arctic Circle in Santa Fe Springs verlegen. Die Vereinbarung beinhaltet ein Anreizpaket sowie eine beschleunigte Genehmigung durch die Partnerschaft der vier Städte. Öffentliche Aufzeichnungen zeigen, dass LBA Logistics die Immobilie im Dezember 2019 erworben hat.
Die 'Big 4'-Allianz und ihre Ziele
Die Städte Commerce, Santa Fe Springs, Vernon und City of Industry gründeten die 'Big 4'-Partnerschaft im Oktober 2025. Diese Wirtschaftsallianz zielt darauf ab, die Anziehung von Investitionen zu koordinieren, anstatt um dieselben Industrieunternehmen zu konkurrieren. Gemeinsam bieten die vier Städte etwa 250 Millionen Quadratfuß Industriefläche und beherbergen über 5.000 Unternehmen mit einer Belegschaft von rund 200.000 Mitarbeitern.
Die 'Big 4'-Städte schätzen, dass ihre kombinierte industrielle Basis jährlich etwa $33 Milliarden an Wirtschaftsleistung generiert. René Bobadilla, City Manager von Santa Fe Springs, kommentierte, dass solche Entwicklungen möglich werden, wenn Städte Wirtschaftsförderung als regionale Chance und nicht als Wettbewerb betrachten.
Entscheidung und Hintergründe
Juanita’s Foods hatte nach eigenen Angaben Standorte im ganzen Land geprüft, bevor die Entscheidung fiel, in Südkalifornien zu bleiben. Jody Jordan, Chief Operating Officer, erklärte, dass eine umfassende landesweite Suche durchgeführt wurde, bevor man sich für den nächsten Standort des Unternehmens entschied. Er nannte den geschäftsfreundlichen Ansatz von Santa Fe Springs und das angebotene Anreizpaket als maßgebliche Faktoren für die Entscheidung.
Im Mai 2025 veräußerte Juanita’s Foods eine Mehrheitsbeteiligung an die in Miami ansässige Private-Equity-Firma Apex Capital. Dies geschah im Rahmen der Nachlassplanung der Gründerfamilie De La Torre, die eine Minderheitsbeteiligung behielt und weiterhin in die operativen Geschäfte involviert ist.














