Der neueste Bericht von WiredScore mit dem Titel „Fit for lease: How digital connectivity became the new test for Class A offices“ legt dar, dass 81 Prozent der Mieter eine Bürofläche mit bereits installierter Konnektivität gegenüber einer ohne wählen würden. Der Bericht hebt zudem hervor, dass 99 Prozent der Befragten innerhalb der nächsten zwei Jahre die Einführung von KI in ihren Organisationen erwarten. Für 94 Prozent ist Konnektivität heute genauso fundamental für ihr Geschäft wie andere Versorgungsleistungen. Die Untersuchung ergab außerdem, dass 89 Prozent ihren Mietvertrag aufgrund schlechter Konnektivität nicht verlängern würden, während 88 Prozent für eine überlegene Konnektivität einen längeren Mietvertrag unterzeichnen würden.
John Meko, Vizepräsident für Nordamerika bei WiredScore, äußerte sich überrascht über die Ergebnisse der Umfrage, selbst als Branchenveteran. Diese Überraschung teilte er mit Meter, einem führenden Anbieter von Internetinfrastruktur für Unternehmen. Meter hatte WiredScore, das seit langem ein globaler Standard für die Bewertung digitaler Konnektivität ist, im Februar 2026 übernommen.
Erwartungslücke und strukturelles Problem
Meko betonte, dass Mieter auf dem heutigen Büromarkt zunehmend von grundlegender Konnektivitätsinfrastruktur abhängig sind, um ihre Geschäfte zu betreiben. Im Jahr 2026 gehen Mieter, die einen Mietvertrag in einem kommerziellen Bürogebäude der Klasse A oder B unterzeichnen, allgemein davon aus, dass dies ein gelöstes Problem ist. Die Daten zeigten jedoch, dass dies nicht der Fall ist. Eine signifikante Lücke zwischen Erwartung und Realität stellt einen konstanten Reibungspunkt im Einzugsprozess dar.
Diese Lücke sei keinem einzelnen Akteur zuzuschreiben, sondern ein strukturelles Problem in der Art und Weise, wie Konnektivität in Bürogebäuden bereitgestellt wird. Im Gegensatz zu anderen Versorgungsleistungen wie Wasser oder Strom kann Konnektivität nicht direkt vom Vermieter kontrolliert werden. Vermieter wissen, dass Mieter Konnektivität als eine Art Dienstleistung betrachten und ohne zuverlässiges Internet und Wi-Fi nicht arbeiten können. Der Prozess der Installation und Inbetriebnahme ist jedoch kompliziert und zergliedert. Dies wird durch die Tatsache belegt, dass nur einer von vier Mietern sein Internet am Mietbeginn vollständig funktionsfähig hatte.
Meter als Lösung und Markttrends
Meter und WiredScore setzen sich dafür ein, diese Lücke zu schließen, indem sie eine Versorgungsleistung-ähnliche Erfahrung in Bürogebäude bringen. Meko erklärte, dass sie spekulative Investitionen in die Infrastruktur tätigen, bevor Mieter Verträge unterzeichnen, um so eine schlüsselfertige Lösung beim Einzug zu ermöglichen. Diese Strategie scheint auch durch die Umfrageergebnisse bestätigt zu werden, welche Meko als unabhängig und von über 600 Entscheidungsträgern getragen beschreibt.
Der Bericht von WiredScore unterstreicht zudem einen Wandel in den Präferenzen der Mieter. Zwischen 2019 und heute hat sich die Anzahl der bezugsfertigen Flächen auf dem Markt um 50 Prozent erhöht. Miettransaktionen für solche Flächen erfolgen typischerweise 30 bis 40 Prozent schneller als bei vollständig unmöblierten Flächen aus früheren Jahren. Mieter „stimmen mit ihren Mietverträgen ab“, indem sie bezugsfertige Flächen als Teil ihrer Immobilienstrategie priorisieren. Die nächste Entwicklung wird darin bestehen, dass Mieter verstärkt technisch ausgestattete Flächen bevorzugen.
- —81% der Mieter bevorzugen Büroflächen mit vorinstallierter Konnektivität.
- —99% erwarten KI-Einführung innerhalb von zwei Jahren.
- —89% würden einen Mietvertrag wegen schlechter Konnektivität nicht verlängern.
- —88% würden für überlegene Konnektivität einen längeren Mietvertrag unterzeichnen.
Meter skaliert dieses Modell in den USA, Kanada, Großbritannien und Deutschland. Das Modell ist für Vermieter kostenneutral, da Meter spekulative Investitionen in die Flächen tätigt. Dies ermöglicht eine schlüsselfertige Konnektivität, welche die Zusammenarbeit mit Internet- und Verkabelungsanbietern sowie Wi-Fi-Infrastrukturunternehmen wie Cisco oder Palo Alto Networks vereinfacht.














