ista, ein führender Immobiliendienstleister, hat in Zusammenarbeit mit dem ERP-Software-Anbieter Impower eine signifikante Prozessoptimierung im Bereich der Heizkostenabrechnung realisiert. Durch die Umsetzung des neuen bved-Standards wurde eine erste Integration für den automatischen Datenaustausch erfolgreich abgeschlossen. Diese Neuerung ermöglicht den direkten Transfer abrechnungsrelevanter Daten zwischen der Verwaltungssoftware der Kunden und dem ista-System über den eigens entwickelten ista DataHub.
Die primäre Zielsetzung dieser Entwicklung ist die substanzielle Vereinfachung des Abrechnungsprozesses. Immobilienverwaltungen profitieren von der Eliminierung manueller Exporte, Uploads und doppelter Dateneingaben, da der gesamte Prozess innerhalb ihrer vertrauten ERP-Umgebung verbleibt. Dies bedeutet, dass Kunden ihre Daten lediglich einmal im eigenen ERP-System erfassen müssen. Alle für die Heizkostenabrechnung notwendigen Informationen, wie Stammdaten, Nutzerwechsel oder Liegenschaftsdaten, werden automatisch mit ista synchronisiert.
Sobald alle benötigten Daten vollständig übermittelt wurden, erstellt ista die Abrechnung im Hintergrund und übermittelt das Ergebnis direkt zurück in das ERP-System des Kunden. Bei eventuellem Korrekturbedarf erfolgt das Feedback ebenfalls unmittelbar in der genutzten Software. Dieser durchgängige Ansatz vermeidet ein Verlassen der gewohnten Arbeitsumgebung und führt zu einer Reduktion des manuellen Aufwands um bis zu 95 Prozent, wie Jonas Kwaschik, Senior Product Manager bei ista, festhält. Er betont das Potenzial des automatischen Datenaustauschs für weniger Verwaltungsaufwand, schnellere Prozesse und eine spürbare Entlastung im Tagesgeschäft, was er als essenziell für die fortschreitende Digitalisierung der Branche bezeichnet.
Grundlagen und zukünftige Integrationen
Im Kern der neuen Lösung steht der ista DataHub, eine Plattform, welche ERP-Systeme standardisiert mit den Dienstleistungen von ista verbindet. Dies schafft die notwendige Grundlage für durchgängig digitale Abläufe in der Heizkostenabrechnung. Die technische Basis bildet der neue Standard des Bundesverbands für Energie- und Wasserdatenmanagement (bved), der einheitliche Schnittstellen für einen sicheren und automatisierten Datenaustausch definiert. ista ist branchenweit das erste Unternehmen, das diesen Standard im Rahmen des DataHubs in der Praxis umgesetzt hat.
Die Kooperation mit Impower demonstriert die Funktionsfähigkeit und die Vorteile des neuen Standards. Jürgen Forscht, Geschäftsführer von Impower, hebt hervor, dass die direkte Integration des Datenaustauschs in die vertraute Arbeitsumgebung Zeitersparnis, erhöhte Transparenz und eine Vereinfachung der täglichen Verwaltungsaufgaben bewirkt. Die Architektur des Systems ist dabei bewusst offen gestaltet, um weiteren ERP-Anbietern die Anbindung an den ista DataHub auf Basis des bved-Standards zu ermöglichen.
ista arbeitet bereits mit weiteren Softwarepartnern an zusätzlichen Anbindungen. Das übergeordnete Ziel ist es, den automatisierten Datenaustausch für einen signifikanten Teil des ERP-Marktes zugänglich zu machen und somit einen neuen Industriestandard für die Wohnungswirtschaft zu etablieren. Es wird angestrebt, dass bereits im Jahr 2027 viele Immobilienverwaltungen die Heizperiode 2026 auf der Grundlage vollautomatischer Datenaustauschprozesse abrechnen können.














