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Instone Real Estate Group passt Jahresprognose 2026 an verändertes Transaktionsumfeld an

Aufgrund makroökonomischer Unsicherheiten und verzögerter Transaktionen korrigiert der Wohnentwickler Instone seine Ergebnis- und Umsatzziele für das Geschäftsjahr 2026 nach unten.

KI-generiertInstone Real Estate Group passt Jahresprognose 2026 an verändertes Transaktionsumfeld an – KI-generiertes Symbolbild
Instone Real Estate Group passt Jahresprognose 2026 an verändertes Transaktionsumfeld an. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Immobilie, Person oder Situation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act). Mehr zur KI-Transparenz.

Der Vorstand der börsennotierten Instone Real Estate Group SE hat seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 angepasst. Das Management geht bei einer weiterhin unterdurchschnittlichen Prognosesicherheit davon aus, dass die ursprünglich kommunizierten Jahresziele aller Voraussicht nach nicht erreicht werden können. Hintergrund der Neueinschätzung ist ein verändertes Marktumfeld mit spürbarer Zurückhaltung auf der Käuferseite.

Als wesentliche Ursachen benennt das Unternehmen die anhaltend hohen makroökonomischen sowie geopolitischen Unsicherheiten. Unter anderem hat sich der Zinsanstieg im dritten Quartal 2026 deutlich stärker als erwartet auf die Abschlussbereitschaft privater und institutioneller Investoren ausgewirkt. Die ursprüngliche Annahme, dass der Konflikt im Nahen Osten das operative Geschäft lediglich kurzzeitig tangieren würde, hat sich nicht bestätigt. Insbesondere im Segment der privaten Käufer belastete das Zinsniveau die Nachfrage merklich.

Verschiebung institutioneller Abschlüsse in das Geschäftsjahr 2027

Die veränderten Rahmenbedingungen führen zu einer spürbaren Verlangsamung der Entscheidungsprozesse auf Erwerberseite. Infolgedessen verschieben sich geplante Abschlüsse in das kommende Geschäftsjahr. Für institutionelle Transaktionen, die ursprünglich noch für das laufende Geschäftsjahr 2026 vorgesehen waren, liegen dem Unternehmen bereits Absichtserklärungen für einen Abschluss im ersten Quartal 2027 vor.

  • —Verkäufe: Erwartet werden nun 500 bis 600 Millionen Euro gegenüber vormals avisierten 650 bis 750 Millionen Euro.
  • —Bereinigte Umsatzerlöse: Die Prognose liegt bei rund 450 Millionen Euro statt bisher 550 bis 600 Millionen Euro.
  • —Bereinigtes Ergebnis nach Steuern: Gerechnet wird mit 25 bis 30 Millionen Euro nach zuvor 35 bis 40 Millionen Euro.
  • —Bereinigte Rohergebnismarge: Hier zeichnet sich mit über 28 Prozent eine Verbesserung gegenüber dem bisherigen Zielwert von über 24 Prozent ab.

In die angepasste Prognose sind die Resultate der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2026 eingeflossen. Die bereinigten Umsatzerlöse beliefen sich in diesem Zeitraum auf 288,1 Millionen Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum 347,5 Millionen Euro erzielt worden waren. Das bereinigte Ergebnis nach Steuern lag nach drei Quartalen bei 12,2 Millionen Euro im Vergleich zu 21,4 Millionen Euro im Vorjahr.

Die Verkäufe erreichten in den ersten neun Monaten 173,3 Millionen Euro nach 229,0 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wobei die für das vierte Quartal erwarteten institutionellen Transaktionen darin noch nicht erfasst sind. Ungeachtet der reduzierten Jahresziele hält das Unternehmen an seiner Ausschüttungsplanung fest: Für das Geschäftsjahr 2026 beabsichtigt der Vorstand unverändert die Zahlung einer Dividende von 0,43 Euro je Aktie.

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