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Marktanalyse··2 min

Immobilienklima gibt im September leicht nach

Das Deutsche Hypo Immobilienklima verzeichnete im September 2026 eine leichte Abnahme, wobei der Gesamtindex gegenüber dem Vormonat um 1,1 % auf 80,5 Punkte sank.

KI-generiertImmobilienklima gibt im September leicht nach – KI-generiertes Symbolbild
Immobilienklima gibt im September leicht nach. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Immobilie, Person oder Situation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act). Mehr zur KI-Transparenz.

Das Deutsche Hypo Immobilienklima hat im September 2026 eine erneute leichte Rückwärtsbewegung erfahren. Die im Rahmen der 225. Monatsbefragung unter etwa 1.000 Immobilienexpertinnen und -experten ermittelten Daten zeigen einen Rückgang des Index um 1,1 % im Vergleich zum August. Der Index notierte damit bei 80,5 Punkten.

Im Jahresvergleich ist die Entwicklung deutlicher ausgeprägt. Aktuell liegt der Wert 16,6 % unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Auch die beiden primären Teilindizes, das Ertrags- und das Investmentklima, zeigten sich rückläufig. Das Ertragsklima reduzierte sich um 0,6 % auf 86,6 Punkte. Das Investmentklima verzeichnete einen Rückgang um 1,7 % und erreichte 74,6 Punkte.

Die jährliche Betrachtung verdeutlicht den Trend. Das Investmentklima liegt 20,5 % unter dem Vorjahreswert, während das Ertragsklima eine Reduktion von 12,7 % im selben Zeitraum aufweist. Diese Zahlen indizieren eine anhaltend verhaltene Stimmung in bestimmten Segmenten des Immobilienmarktes.

Segmentale Differenzierungen im Überblick

Die Entwicklung innerhalb der einzelnen Immobiliensektoren gestaltete sich im September heterogen. Während das Handels- und das Logistikklima Verbesserungen aufwiesen, waren das Büro-, Wohn- und Hotelklima von Rückgängen betroffen. Das Handelsklima zeigte den stärksten Zuwachs, indem es um 4,0 % auf 67,8 Punkte stieg. Auch das Logistikklima verzeichnete einen Anstieg um 2,9 % und erreichte 98,5 Punkte.

Konträr dazu stand die Entwicklung im Hotelsegment, welches den deutlichsten Rückgang registrierte. Das Hotelklima sank um 5,4 % auf 90,4 Punkte. Das Wohnklima, obwohl es um 3,7 % auf 125,6 Punkte nachgab, verblieb das stärkste Segment in der Bewertung. Das Büroklima verringerte sich um 2,4 % und lag bei 64,5 Punkten.

Wesentliche Kennzahlen des Monats

  • Der Gesamtindex des Immobilienklimas liegt bei 80,5 Punkten und signalisiert einen erneuten leichten Rückgang.
  • Das Handelsklima verzeichnete mit einem Plus von 4,0 % den stärksten Zuwachs unter den Segmenten.
  • Das Hotelklima zeigte mit einem Minus von 5,4 % den deutlichsten Rückgang im Berichtsmonat.
  • Das Investmentklima bleibt mit 74,6 Punkten weiterhin als verhalten eingestuft.

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