Die Investitionen in Hotelimmobilien der Asien-Pazifik-Region haben sich im ersten Halbjahr 2026 beschleunigt. Eine widerstandsfähige Reisenachfrage, steigende Zimmerpreise und eine schrumpfende Entwicklungspipeline stärkten die Attraktivität des Sektors für Investoren, wie CBRE berichtet.
Robuste Fundamentaldaten und Investorentrends
Hotelinvestitionen in der Region erreichten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 ein Volumen von 5,5 Mrd. USD. Dies entspricht einem Anstieg von 17 % gegenüber dem Vorjahr und einem Plus von 24 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2019. Die Region verzeichnete zudem ein stabiles Umsatzwachstum pro verfügbarem Zimmer (RevPAR), wobei viele Märkte die Niveaus von 2019 übertrafen. Tokio und Singapur stechen hier besonders hervor und erreichten im Mai 2026 ein RevPAR-Wachstum von 36 % bzw. 32 % im Vergleich zum Mai 2019.
Die begrenzten Neubauprojekte in mehreren Schlüsselstädten, darunter Singapur, Tokio, Shanghai und Seoul, wirken sich vorteilhaft auf die bestehenden Immobilien aus. Diese Knappheit erhöht die Betriebsergebnisse der Hotels und fördert die Attraktivität für Käufer. Das Volumen für Großtransaktionen über 100 Mio. USD erreichte in der ersten Jahreshälfte 3,5 Mrd. USD, was 64 % des Gesamtvolumens ausmacht.
Ausländische Investoren trugen maßgeblich zu diesem Wachstum bei und repräsentierten 41 % des Transaktionsvolumens. Dies entspricht einem Anstieg von 24 % gegenüber dem Vorjahr. Bemerkenswerte internationale Transaktionen in diesem Zeitraum umfassen den Verkauf des Hilton Osaka in Japan, des Swissôtel The Stamford und Fairmont Singapore sowie des Ibis Budget Sydney Airport in Australien.
Ausblick und Marktperspektiven
Tatsuro Nagamatsu, Leiter des Hotel Investment Properties Teams bei CBRE, merkte an, dass die makroökonomischen Bedingungen in der Region Asien-Pazifik im Vergleich zu anderen Teilen der Welt stabiler sind. Er betonte, dass der Sektor in Australien, Japan und Südostasien von den fundamentalen Wachstumstreibern profitiert.
Chau Nguyen, Leiter der Hotelmarktforschung bei CBRE Asien-Pazifik, äußerte sich positiv: „Die solide Nachfrage und die steigenden Preise für Hotelzimmer festigen das Vertrauen der Investoren. Obwohl die Zinskosten weiterhin eine Rolle spielen, bleiben die Aussichten für Hotelinvestitionen in der Region günstig.“
- —Hotelinvestment in der Asien-Pazifik-Region stieg im ersten Halbjahr 2026 um 17 % auf 5,5 Mrd. USD.
- —Tokio und Singapur verzeichneten im Mai 2026 ein RevPAR-Wachstum von 36 % bzw. 32 % im Vergleich zu Mai 2019.
- —Ausländische Investoren stellten 41 % des Transaktionsvolumens dar, ein Plus von 24 % im Jahresvergleich.
- —Die begrenzte Pipeline neuer Projekte in Schlüsselmärkten wie Singapur und Tokio unterstützt die Betriebsergebnisse bestehender Hotels.













