Der Immobilienentwickler Livory hat den Grundstein für sein Wohnprojekt YUNA in der Lückstraße 31 im Berliner Bezirk Lichtenberg gelegt. Diese Zeremonie markiert den Übergang des Projekts in die nächste Bauphase, nachdem bauvorbereitende Maßnahmen abgeschlossen wurden. Das Vorhaben sieht die Errichtung von vier Gebäuden vor, die insgesamt 124 Wohneinheiten sowie ein Café beherbergen werden. Die vollständige Fertigstellung und der anschließende Bezug sind für das erste Quartal des Jahres 2028 avisiert.
Für die Realisierung des Projekts wurde das europaweit operierende Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck als Generalübernehmer mandatiert. Goldbeck war bereits frühzeitig in die Planungsphase des Projekts eingebunden. Manuel Al Hamwi, Head of Development bei Livory, äußerte sich zur Grundsteinlegung, indem er betonte, dass damit der Auftakt für ein hochwertiges und nachhaltiges Wohnprojekt geschaffen werde. Er hob hervor, dass mit YUNA dringend benötigter Wohnraum in Berlin generiert werde, der hohe Wohnqualität mit effizienter Realisierung verbinde, und unterstrich die Bedeutung von Goldbeck als erfahrenen Partner für die verlässliche und terminsichere Umsetzung.
Systematische und serielle Bauweise
Goldbeck setzt bei der Konstruktion der vier Wohngebäude auf eine systematische Bauweise. Hierbei werden wesentliche Bauelemente industriell in unternehmenseigenen Werken vorgefertigt und anschließend auf der Baustelle zu individuellen Gebäuden montiert. Dies trägt zur Wirtschaftlichkeit und einem beschleunigten Baufortschritt bei. Bei den drei Hinterhäusern kommt zusätzlich das serielle Bauprinzip zum Einsatz, bei dem wiederkehrende Planungs- und Gebäudeteile standardisiert entwickelt und mehrfach verwendet werden. Diese Methodik ist auf den rechteckigen Grundstückszuschnitt zugeschnitten, der sich besonders für die serielle Realisierung der rückwärtigen Baukörper eignet. Robert Bölcskei, Niederlassungsleiter bei Goldbeck, führte aus, dass durch diese Bauweise die Voraussetzungen geschaffen werden, dringend benötigten Wohnraum schneller und in hoher Qualität zu realisieren. Er hob hervor, wie effiziente Prozesse, ein hoher Vorfertigungsgrad und die Zusammenarbeit mit Livory eine zügige Umsetzung moderner Quartiere ermöglichen.
Die Gesamtfläche der Wohnungen wird 4.800 m² betragen, ergänzt durch rund 70 m² für das vorgesehene Café. Ein Großteil der Wohneinheiten ist mit einem privaten Außenbereich ausgestattet, darunter Balkone, Terrassen oder Dachterrassen. Die Freianlagen sollen ebenfalls eine hohe Aufenthaltsqualität bieten, inklusive Spielplatz- und Gemeinschaftsflächen für die künftigen Bewohner.
Nachhaltiges Energiekonzept und Lagevorteile
Das Energie- und Wärmekonzept des Projekts basiert auf dem Einsatz von Wärmepumpen. Eine Fassade mit Wärmedämmverbundsystem, die Verwendung langlebiger Materialien und eine wartungsarme Bauweise sind vorgesehen, um den Gebäudebetrieb effizient zu gestalten und die Betriebskosten für die Bewohner zu senken. Die Wohnungen werden nach dem Livory-Ausstattungsstandard realisiert, der hochwertige und langlebige Materialien mit Wohnkomfort und Nachhaltigkeit verbindet. Dazu zählen unter anderem bodentiefe Fenster für optimierten Tageslichteinfall, außenliegender Sonnenschutz zur Unterstützung der Energieeffizienz, Fußbodenheizung in Kombination mit Wärmepumpen sowie eine hochwertige Sanitärausstattung.
YUNA entsteht im Berliner Ortsteil Rummelsburg, der sich durch eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr auszeichnet. Der S-Bahnhof Nöldnerplatz sowie mehrere Buslinien gewährleisten eine gute Erreichbarkeit. Die Umgebung verfügt zudem über eine ausgebaute Infrastruktur mit Nahversorgern, Schulen und Kitas. Der fußläufig erreichbare Rummelsburger See bietet ferner zusätzliche Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten. Camilla Schuler (Die Linke), Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Bauen und Facility Management, begrüßte die Entwicklung als erfreulichen Meilenstein für den Bezirk und hob hervor, dass YUNA neue Wohnungen, attraktive Freiräume und einen Ort schafft, an dem Menschen gerne leben und Nachbarschaft gestalten können. Sie betonte die Wertschätzung für nachhaltige Bauweisen und eine hohe Aufenthaltsqualität des Projekts.














