Siemens, ein führendes Technologieunternehmen, hat den Baubeginn seiner künftigen Unternehmenszentrale in Spanien markiert. Im Madrider Stadtteil Las Tablas erfolgte die Grundsteinlegung für den neuen Siemens Campus. Dieses Vorhaben unterstreicht das langjährige Bekenntnis des Unternehmens zu Spanien und repräsentiert einen wesentlichen Schritt im regionalen Wachstum.
Die neue Siemens-Zentrale wird eine Gesamtfläche von rund 24.000 Quadratmetern umfassen und im Stadtteil Las Tablas errichtet. Dieser Standort liegt in unmittelbarer Nähe des Entwicklungsprojekts Madrid Nuevo Norte und ist Teil eines der am schnellsten wachsenden Geschäftsviertel der spanischen Hauptstadt. Der Campus ist als Multi-Tenant-Standort konzipiert, welcher die Zusammenarbeit sowie Innovation fördern soll.
An der feierlichen Zeremonie nahmen mehrere hochrangige Vertreter teil, darunter José Luis Martínez-Almeida, der Bürgermeister von Madrid, sowie Rocío Albert, Regionalministerin für Wirtschaft, Finanzen und Beschäftigung der Autonomen Gemeinschaft Madrid. Seitens Siemens waren Veronika Bienert, Finanzvorständin und Mitglied des Vorstands der Siemens AG, und Fernando Silva, Präsident und CEO von Siemens Spanien, anwesend.
Einrichtung und Nachhaltigkeit
Siemens hat Ferrovial, ein global tätiges Infrastrukturunternehmen, mit dem Bau der neuen Unternehmenszentrale beauftragt. Das Architekturbüro La-Hoz Arquitectura verantwortet den Entwurf des Komplexes. Der Campus wird die Vision von Siemens für nachhaltige, digitale und auf den Menschen ausgerichtete Arbeitswelten verkörpern und soll neue Maßstäbe in Digitalisierung und Nachhaltigkeit setzen.
Der Campus wird mit integrierten Elektrifizierungssystemen, Energieverteilungslösungen, Brandschutztechnologien sowie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ausgestattet. Die Gebäudeautomation erfolgt basierend auf der Siemens-Plattform Building X, welche eine einheitliche digitale Datenebene für Transparenz und Optimierung bereitstellt. Das Gebäude ist auf einen CO2-neutralen Betrieb ausgelegt und wird teilweise durch Photovoltaikanlagen und hocheffiziente Wärmepumpensysteme mit Energie versorgt.
- —Ziel ist die Erreichung der LEED-Platin-Zertifizierung.
- —Zusätzlich werden die Zertifizierungen WELL, WiredScore und SmartScore angestrebt.
- —Die Betriebsaufnahme des Campus ist für Anfang 2029 vorgesehen.
- —Der Standort bietet Kapazitäten für über 3.000 Personen, darunter rund 2.600 Siemens-Mitarbeitende.
Fernando Silva, Präsident und CEO von Siemens Spanien, betonte, dass die neue Unternehmenszentrale dazu beitragen werde, Madrids Position als führenden Standort für Innovation, Technologie und Talente weiter zu stärken. Veronika Bienert, CFO und Mitglied des Vorstands der Siemens AG, führte aus, dass die Grundsteinlegung ein klares Bekenntnis zum langfristigen Engagement von Siemens in Spanien sei und die neue Zentrale die reale und digitale Welt verbinden sowie als Schaufenster für nachhaltige und intelligente Infrastruktur dienen werde.
Das Design des Campus beinhaltet offene Arbeitsplatzkonzepte, begrünte Außenbereiche, ein Betriebsrestaurant, ein Café, Coworking-Bereiche und voll ausgestattete Sportanlagen mit Fitnessstudio. Ein gemeinschaftlicher Kollaborationsbereich im Atrium soll den Austausch fördern. Diese Elemente sind darauf ausgelegt, Zusammenarbeit, Inklusion und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu unterstützen.














