Die Unternehmen Cureus, ein Bestandshalter mit Spezialisierung auf stationäre Pflegeimmobilien, und compassio, der künftige Betreiber, haben in Peine den Grundstein für eine neue Seniorenresidenz gelegt. Anwesend waren unter anderem Stadtbaurat Florian Hahn, Vertreter der beteiligten Baufirmen und der Verwaltung sowie des Betreibers und der Bauherrin. Die feierliche Zeremonie beinhaltete die traditionelle Versenkung einer Zeitkapsel, die Tageszeitungen, Münzen und Bauunterlagen enthielt. Den Teilnehmern wurden detaillierte Informationen zum Bauvorhaben sowie erste Einblicke in die Baustelle gegeben.
Standort und Baufortschritt
Der Neubau entsteht auf einem etwa 4.630 Quadratmeter großen Grundstück an der Schützenstraße 17 und Kleinen Schützenstraße 2 in Peine, Niedersachsen. Uwe Poganiatz-Heine, Projektleiter bei Cureus, erläuterte den Hintergrund des Projekts. Er wies darauf hin, dass an dieser Stelle vor einem Jahr noch ein lange ungenutztes Gebäudeensemble der Post stand. Der aufwendige Rückbau begann Ende 2025. Das Baufeld wurde anschließend archäologisch untersucht, Erdarbeiten durchgeführt und eine statische Bodenverbesserung vorgenommen, um die Voraussetzungen für den Hochbau bis zum Sommer zu schaffen. Die Gründungsarbeiten wurden durch das Generalunternehmen MBN GmbH in Zusammenarbeit mit den Nachunternehmern durchgeführt.
Herr Poganiatz-Heine betonte, dass mit der Grundsteinlegung die Tradition gewahrt werde und allen Projektbeteiligten für den weiteren Verlauf Erfolg gewünscht werde. Die Errichtung der Seniorenresidenz wird nun stetig fortschreiten. Die Übergabe des Objekts an den Betreiber compassio ist für Anfang 2028 geplant.
Konzept und Nachhaltigkeit
Die compassio Seniorenresidenz Peine ist als L-förmiger Baukörper mit fünf Vollgeschossen konzipiert. Die Bruttogrundfläche wird rund 8.800 Quadratmeter betragen. Das Projekt wird als energetisch optimiertes KfW-Effizienzhaus nach dem Programm KNN-WG55 realisiert, was den Fokus auf nachhaltiges Bauen unterstreicht. Zur ökologischen Gebäudebetriebsführung tragen eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie ein Fernwärmeanschluss bei. Die Fassadengestaltung wurde in Abstimmung mit der Stadt Peine entwickelt und soll sich harmonisch in das Ortsbild einfügen. Ein Teil der Außenanlagen, die an umliegende Grünzüge angebunden werden, soll als öffentliche Grünfläche den Bürgern und Besuchern der Stadt zur Verfügung stehen und somit zur Aufwertung des Stadtbildes beitragen.














