Golding Capital Partners hat das Final Closing des Fonds „Golding Buyout Co-Investment 2023“ erfolgreich durchgeführt. Das erzielte Kapitalvolumen von 400 Millionen Euro entspricht dem Hard Cap des Fonds. Diese Summe übertrifft das Volumen des Vorgängerfonds signifikant, obwohl das Fundraising-Umfeld als anspruchsvoll beschrieben wurde.
Die Investorenbasis des dritten Buyout-Co-Investment-Portfolios erstreckt sich über neun europäische Länder, mit einem Schwerpunkt in Deutschland und der Schweiz. Rund 40 Prozent des Fondsvolumens stammen von Neuinvestoren. Das Spektrum der Investoren ist breit gefächert und umfasst Versicherungen, Pensionskassen, Versorgungswerke, Genossenschaften, Family Offices, Asset Manager, Sparkassen sowie Stiftungen.
Der Fonds ist darauf ausgerichtet, gemeinsam mit etablierten Private-Equity-Managern in kleine und mittelständische Unternehmen zu investieren. Die strategische geografische Ausrichtung liegt primär in Europa, ergänzt durch selektive Investments in Nordamerika. Im Fokus stehen etablierte und resilient wachsende Sektoren, darunter B2B-Dienstleistungen, das Gesundheitswesen, Spezialfertigung und Technologie.
Strategie und Portfolioentwicklung
Die Selektivität des Investmentansatzes basiert auf einer umfangreichen Transaktionspipeline. Diese resultiert aus den seit dem Jahr 2000 aufgebauten Beziehungen zu führenden Private-Equity-Managern sowie aus Goldings Reputation als verlässlicher Co-Investment-Partner. Seit 2015 kooperiert Golding mit Deal-Teams, um Zugang zu attraktiven Co-Investment-Opportunitäten zu erhalten. Der „Golding Buyout Co-Investment 2023“ stellt das dritte Portfolio dieser Anlagestrategie dar, welches das Volumen des Vorgängers von 273 Millionen Euro übertraf.
Vaishnavi Katamreddy, Head of Buyout bei Golding, merkte an, dass die Platzierung des Fonds bis zum Hard Cap den erfolgreichen Track Record der Strategie und die Qualität des bereits aufgebauten Portfolios widerspiegelt. Sie führte aus, dass Golding bei über 150 Co-Investment-Opportunitäten pro Jahr 30 bis 40 Transaktionen intensiv prüft und jährlich 5 bis 8 Investments tätigt.
Der Fonds ist gemäß der Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) als Artikel-8-Fonds klassifiziert. Nachhaltigkeitsaspekte sind ein integraler Bestandteil des Investmentprozesses und werden bei der Auswahl sowie beim Monitoring der Beteiligungen berücksichtigt.
Aktueller Stand des Portfolios
Zum Zeitpunkt des Final Closings umfasst das Portfolio bereits zehn Unternehmen, darunter ein Spezialist für Mobilitäts- und Parkraummanagement, ein Anbieter von Alarmsystemen und Sicherheitslösungen sowie ein Dienstleister für Prüf-, Inspektions-, Zertifizierungs- und Compliance-Services. Zwei weitere Investments befinden sich im fortgeschrittenen Due-Diligence-Prozess. Die ersten Beteiligungen zeigen eine positive operative Entwicklung. Nach dem vollständigen Portfolioaufbau soll der Fonds voraussichtlich in rund 30 Unternehmen investiert sein, was eine Diversifikation über Unternehmen, Sektoren und Regionen hinweg gewährleistet.
Hubertus Theile-Ochel, Geschäftsführer bei Golding, hob hervor, dass der hohe Anteil neuer Investoren ein starkes Vertrauenssignal darstellt. Institutionelle Anleger suchten Verlässlichkeit, Zugang zu attraktiven Opportunitäten und einen Partner, der auch in herausfordernden Marktphasen konsequent selektiert. Dieser Co-Investment-Ansatz führe zu einem Portfolio mit Unternehmen, die von langfristigen Wachstumstrends wie Digitalisierung, steigenden Compliance-Anforderungen und Outsourcing-Trends profitieren.














